Türöffner zum nächsten Sieg

Kampf bis zum Krampf: McKennie führt den Schalke 04 erneut zum Sieg

Fortuna Düsseldorf - FC Schalke 04
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Es läuft: Weston McKennie (rechts) traf auch in Düsseldorf.

Bereits in Moskau war er der Matchwinner, auch beim 2:0 in Düsseldorf ebnete der junge US-Amerikaner Weston McKennie seinem Team den Weg zum Erfolg.

Düsseldorf – Als Weston McKennie in der 79. Minute vom Platz ging, musste der 20-Jährige vom medizinischen Personal der Schalker gestützt werden. „Er wurde von Krämpfen geschüttelt“, berichtete Domenico Tedesco. Und wäre der Schalker Cheftrainer nicht lediglich 13 Jahre älter, hätte man auch väterliche Gefühle aus seiner Aussage heraushören können.

Sieht man einmal von den sportlich Verantwortlichen auf Schalke ab, hätten wohl nur die wenigsten damit gerechnet, das McKennie in einer extrem schwierigen Phase der Mannschaft zu einer solch wichtigen Person wird. Am

Mittwoch war dem US-Amerikaner beim 1:0-Erfolg bei Lokomotive Moskau der Siegtreffer und sein erstes Tor in der Champions League gelungen. Am Samstag öffnete der 20-Jährige seinem Team die Tür zum dritten Sieg innerhalb von acht Tagen, als er in der 47. Minute einen Querpass von Suat Serdar zur wichtigen 1:0-Führung bei Fortuna Düsseldorf verwandelte. Am Ende hatte es 2:0 für die Schalker gestanden.

"Ein geiles Gefühl"

„Er verkörpert viel von dem, worauf wir Wert legen: Er ist bodenständig und arbeitet extrem viel“, lobt Tedesco die Mentalität und den Charakter des amerikanischen Nationalspielers, der in der Länderspielpause nach Florida reisen wird, um mit dem Team der USA gegen Kolumbien und Peru zu spielen. Sportvorstand Christian Heidel meinte: "Er ist ein Mentalitätsmonster."

Alle auf Burgstaller: Bilder vom Schalker Sieg in Düsseldorf

Schalke 04 feiert einen Auswärtssieg bei Fortuna Düsseldorf. Bilder der Partie.
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Auf Schalke kristallisiert sich immer mehr heraus, dass McKennie vor allem im zentralen Mittelfeld den größten Nutzen für die Blauweißen bringt. Nachdem er in der vergangenen Saison sogar mal in der defensiven Dreierkette gespielt hatte, zeigte er zuletzt sowohl auf der Acht als auch auf der Zehn extrem starke Leistungen.

„Es ist richtig gut. Ich habe ein geiles Gefühl gerade“, sagt McKennie. Über seine Einsätze im zentralen Mittelfeld freut er sich: „Es ist eine gute Position für mich. Da kann ich mehr für die Offensive machen“, sagt der in Texas geborene McKennie.

McKennie meldet keine Ansprüche an

Doch Ansprüche will er daraus nicht ableiten, schließlich sei er „nicht selfish“, also nicht selbstsüchtig: „Wenn er Trainer sagt, dass ich Torwart spielen soll, werde ich auch 100 Prozent geben.“

Domenico Tedesco hat bei seinem Aufstellungen zwar schon des öfteren für die ein oder andere Überraschung gesorgt. Aber auf diese Idee dürfte selbst der Cheftrainer der Schalker nicht kommen.

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