In der Arena in Gelsenkirchen

Bayern-Boss Rummenigge erklärt seine spezielle Corona-Maske auf Schalke - Freude beim Firmen-Chef

Karl-Heinz Rummenigge trug auf Schalke eine besondere Corona-Maske. Der Bayern-Boss erklärt, was dahinter steckte. Die betroffene Firma aus Österreich freut sich.

Update vom 26. Januar, 9.16 Uhr: Mit dieser Corona-Maske sorgte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsboss des FC Bayern, im Vorfeld des Spiels auf Schalke für Aufstehen. Sein Mund-Nasen-Schutz ähnelte einer Taucherbrille, doch in Wahrheit handelte es sich um eine neuartige Gesichtsmarke mit Plexiglas, die ursprünglich für Gehörlose von einer Firma in Österreich hergestellt wurde.

NameKarl-Heinz Rummenigge
Geboren25. September 1955 in Lippstadt
Größe1,82 Meter
Ehepartnerin Martina Rummenigge (verheiratet seit 1978)

Das Modell heißt „Edera Mask“ und stammt von der österreichischen Firma Edera Safety. Und der Geschäftsführer ist „irrsinnig stolz, dass Bayern München und Karl-Heinz Rummenigge anhand unserer Maske auf die Thematik für Gehörlose aufmerksam macht“, wird Thomas Saier von der Bild zitiert.

Ursprünglich wurde diese Maske nämlich speziell für Gehörlose entwickelt, damit die Mimik und Gestik ihres Gesprächspartners erkennen können. „Das ist für uns ein Volltreffer. Darüber freuen wir uns als Unternehmen sehr“, erklärte der Firmen-Geschäftsführer. „Ein Mitarbeiter des FC Bayern hat in der vergangenen Woche zwei Masken von uns gekauft.“

Aber warum hat Karl-Heinz Rummenigge diese spezielle Corona-Maske vor dem Spiel auf Schalke getragen, ehe er zu einer klassischen FFP2-Maske gewechselt war? „Wir wollen mit dem Thema sehr seriös und vorbildlich umgehen. Und bei mir war es ja oft so, dass im Fernsehen zu sehen war, dass mir die Maske unter die Nase gerutscht ist“, erklärte der Bayern-Boss in der Bild.

Und weiter: „Als Brillenträger habe ich – wie wahrscheinlich viele andere auch – das Problem, dass meine Brille immer beschlägt, wenn ich eine Maske trage. Das sollte bei dieser Maske nicht der Fall sein – war es aber leider doch. Deswegen bin ich auf Schalke dann zu einer herkömmlichen FFP2-Maske zurück.“

Netz spottet über Rummenigges Corona-Maske: Was der Bayern-Boss auf Schalke wirklich trug

[Erstmeldung vom 24. Januar] Hamm - In Zeiten der Coronavirus-Pandemie ist alles anders - auch im Fußball. Zuschauer sind in den Stadien nicht gestattet - was nur ein Teil des Hygiene-Konzeptes ist. Die Verantwortlichen der Vereine müssen die jeweiligen Spiele mit einem Mund-Nasen-Schutz auf der Tribüne verfolgen - so auch beim Heimspiel von Schalke 04 gegen den FC Bayern, wo Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge mit einer besonderen Maske aufgefallen war.

Karl-Heinz Rummenigge: Bayern-Boss fällt auf Schalke mit besonderer „Corona-Brille“ auf

Kurz vor dem Anpfiff des Duells S04 vs. FCB zeigte der übertragende TV-Sender Sky, wie die Klub-Bosse ihre jeweiligen Plätze in der Arena in Gelsenkirchen einnahmen. Karl-Heinz Rummenigge sorgte dabei für Lacher im Netz.

Denn Bayerns Boss trug zum Corona-Schutz weder eine Alltagsmaske aus Stoff noch eine FFP2-Maske oder OP-Maske. Seine Konstruktion gleich vielmehr einer Taucherbrille oder Skibrille.

Da wunderte es kaum, dass der besondere Mund-Nasen-Schutz von Karl-Heinz-Rummenigge kurz vor den Anpfiff des Spiels, das Schalke am Ende mit 0:4 gegen den FC Bayern verlor, zum Gesprächsthema Nummer eins auf Twitter wurde.

Karl-Heinz Rummeigge (FC Bayern) fällt mit besonderer „Corona-Maske“ auf - Spott auf Twitter

„Kalle kommt direkt vom Schnorcheln“, schrieb ein Nutzer auf Twitter. Ein weiterer meinte: „Schalke ist so tief im Keller, dass die Bayern Taucherbrillen brauchen.“ Ein User fragte derweil, ob Rummenigge neuerdings Corona-Leugner sei - „oder was soll so eine Maske?“

Viele Twitter-User zogen direkt den Vergleich zu Bane, dem Gegner der Comic-Figur Batman. Sie sahen offenbar eine entsprechende Parallele zur der Maske.

Karl-Heinz-Rummenigge: Mund-Nasen-Schutz keine Taucherbrille, sondern eine „Hightech-Schutzmaske“

Es ist davon auszugehen, dass Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge darauf aufmerksam gemacht worden ist, welche Reaktionen er mit seiner merkwürdigen „Maske“ im Netz ausgelöst hat. Als er nach rund 20 Minuten im TV bei Sky eingeblendet worden war, trug er eine klassische FFP2-Maske.

Tatsächlich war aber auch sein vorheriges Modell eine Corona-konforme Maske. Bei diesem besonderen Mund-Nasen-Schutz handelt es sich um eine „Edera Mask“, die für die professionelle Nutzung entwickelt wurde, wie es vom Hersteller heißt. Dazu bewirbt sie der Vertreiber als „FFP2 äquivalent“. In diversen Medien wurde dieses Modell als „Hightech-Schutzmaske“ für Reisende bezeichnet.

FFP2-Masken sind in Drogerien, Apotheken und anderen Läden erhältlich - sie sind ab Montag, 25. Januar, in ganz Deutschland in Bussen, Bahnen und beim Einkaufen Pflicht.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Pool AP | Martin Meissner

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