Schalke 04

Kommentar: Eitelkeiten dürfen bei der Analyse keine Rolle spielen

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Die Schalker Verantwortlichen um Sportvorstand Christian Heidel wollen im Winter alles schonungslos analysieren.

Schalke hat angekündigt, in der Winterpause alles schonungslos analysieren zu wollen. Dabei darf auch auf Eitelkeiten keine Rücksicht genommen werden.

Gelsenkirchen -Das königsblaue Horror-Szenario ist nicht eingetreten: Schalke überwintert nicht auf dem Relegationsplatz. Dass durch den Sieg in Stuttgart jetzt nicht alles glänzt, ist den Verantwortlichen durchaus bewusst – und das ist gut so.

Vorbei sind die Zeiten auf Schalke, in denen versucht wird, alles nicht zu schlecht aussehen zu lassen. Sportvorstand Christian Heidel sprach von einer „scheiß Hinrunde“, und Trainer Domenico Tedesco weiß genauso: Das war nichts.

Doch jetzt sind sie tatsächlich auch gefordert, Taten folgen zu lassen. Ganz gleich, in welcher Hinsicht. Denn es gibt nicht den einen Schuldigen für die königsblaue Misere nach der Vize-Meisterschaft.

Fehleinschätzungen müssen sofort korrigiert werden

Genauso wie sie betonen, Entscheidungen zum Beispiel bei Transfers alle gemeinsam zu treffen, müssen sie jetzt alle dafür sorgen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen und wieder in die Tabellen-Region zu kommen, in der sich die Schalke sehen. Und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Ohne Rücksicht auf irgendwelche Eitelkeiten.

Schalkes lange Mängelliste für die Winterpause

Wenn Heidel, Tedesco und Co. eben zu dem Entschluss kommen, dass – um ein Beispiel zu nennen – Omar Mascarell eine Fehleinschätzung war, dann sollten die Königsblauen versuchen, diesen Fehler zu korrigieren. Ganz gleich, wer der ausschlaggebende Faktor für diesen Transfer gewesen war.

Erleichtert in die Winterpause: Schalke siegt in Stuttgart

Denn es hilft dem Klub am Ende mehr, konsequente Entscheidungen – wie sie sie schließlich angekündigt haben – zu treffen, als gewisse Sachen auszusitzen, nur um sich einen Irrtum nicht einzugestehen. Das kann ja mal passieren. Denn das zeugt von viel größerer Stärke. Und bringt den Verein im Idealfall sportlich wieder weiter nach vorne.

Skrzybski glänzt in Stuttgart - aber Tedesco hebt den Zeigefinger

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Quelle: wa.de

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