Kantersieg des FC Bayern

Goretzka erklärt Jubel nach Traumtor gegen Schalke: "Ich empfinde das als scheinheilig"

Leon Goretzka (rechts) traf beim klaren Sieg des FC Bayern gegen Ex-Klub Schalke 04.
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Leon Goretzka (rechts) traf beim klaren Sieg des FC Bayern gegen Ex-Klub Schalke 04.

Leon Goretzka erzielte beim Sieg des FC Bayern gegen Ex-Klub Schalke ein Traumtor. Dabei jubelte er ausgelassen vor der Gästekurve. Anschließend erklärte er das.

  • Leon Goretzka erzielte beim Sieg des FC Bayern gegen Schalke 04 ein Traumtor.
  • Der Ex-Knappe jubelte anschließend vor der Gästekurve.
  • Anschließend erklärte der Nationalspieler, dass es keineswegs respektlos gemeint war.

München - Leon Goretzka hatte seinen Teil dazu beigetragen, dass der FC Bayern seinen Ex-Klub Schalke 04 mit 5:0 aus der Münchner Arena fegte. Mit einem klasse Seitfallzieher erzielte er das zwischenzeitliche 3:0 für den Rekordmeister.

Den Fans der Königsblauen gefiel das weniger - aber nicht nur wegen des Treffers aus der Kategorie Traumtor des 24-Jährigen. Goretzka sprintete anschließend zur Eckfahne und jubelte ausgelassen. Ausgerechnet auf der Seite, wo im Oberrang Gästefans waren.

Eine Provokation gegenüber den Schalker Anhängern? Gewiss nicht, versicherte der Nationalspieler ehrlich. "Dass die Schalke-Kurve dort war, war nicht geplant", erklärte er nach dem klaren Erfolg des FC Bayern gegen die Knappen: "Aber ich bin kein Fan davon, wenn man seinen Jubel unterdrückt. Ich empfinde das so ein bisschen als scheinheilig."

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Im Fußball ist es ansonsten immer wieder zu beobachten, dass Profis bei einen Treffer gegen ihren ehemaligen Verein verhalten oder sogar gar nicht jubeln. Goretzka, der von 2013 bis 2018 auf Schalke unter Vertrag stand und durch Suat Serdar mittlerweile ersetzt wurde, erläuterte: "Wenn man ein Tor schießt, sollte man sich auch darüber freuen dürfen. Klar war das Tor für mich etwas Besonderes. Es ist kein Geheimnis, dass ich dort fünf unheimlich schöne Jahre hatte und mich sehr wohlgefühlt habe. Ich hoffe, dass das auf Schalker Seite nicht als respektlos empfunden wurde. Das sollte es auf keinen Fall sein. Ich bin der Meinung, dass man sich aufrichtig freuen darf und dem Verein trotzdem Wertschätzung geben kann."

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Quelle: wa.de

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