Schalke 04

Matondos Wechsel lässt Guardiola wüten

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Pep Guardiola.

Rabbi Matondo hat sich für Schalke 04 und gegen Manchester City entschieden. Pep Guardiola, der Trainer der Engländer, hat dafür offenbar wenig Verständnis.

Gelsenkirchen - Bei Manchester City hat er ganz offensichtlich nicht an einen schnellen Durchbruch geglaubt. Daher kehrte Rabbi Matondo dem amtierenden Meister der Premier League den Rücken und entschied sich für Schalke 04. Bei den Königsblauen unterschrieb der 18-Jährige einen Vertrag bis Sommer 2023.

Pep Guadiola (48), der Teammanager der Citizens, war darüber alles andere als erfreut. Schließlich ist der Rechtsaußen nach Jadon Sancho (18/Borussia Dortmund), Javairo Dilrosun (20/Hertha BSC) und Brahim Diaz (19/Real Madrid) der vierte Youngster, den City ziehen lässt - oder viel mehr ziehen lassen muss.

Guadiola: "... dann müssen sie halt gehen"

Als der ehemalige Coach des FC Bayern auf Matondo angesprochen wurde, reagierte Guadiola regelrecht beleidigt. "Wir glauben eigentlich an unsere jungen Spieler", sagte er. "Wenn sie die nötige Geduld mitbringen, können sie bleiben. Aber wenn sie ungeduldig sind, dann müssen sie halt gehen."

Er meinte zwar auch, dass Matondo ein weiterer Beleg für die gute Jugend-Arbeit des Klubs sei, aber: "Wenn solche Spieler dann gehen wollen: kein Problem."

Matondo betonte derweil in einem auf der Klub-Homepage veröffentlichten Interview, dass Schalke für ihn die "richtige Entscheidung für meine fußballerische Zukunft" sei.

Gespräche mit McKennie

Vor seinem Wechsel zu den Königsblauen habe er ausführlich mit Weston McKennie über den Verein gesprochen. "Wir haben über das Training, die Mitspieler und den gesamten Verein geredet – und er hatte nur Gutes über diesen Klub und das gesamte Umfeld zu berichten", berichtete Matondo: "Das hat mich noch mehr davon überzeugt, hierhin wechseln zu wollen, obwohl ich das auch vorher schon wollte."

Weiter erklärte er: "Ich habe viele Spiele von Bundesliga-Teams in der Champions League gesehen. Als ich hörte, dass Schalke mich verpflichten möchte, war ich sehr aufgeregt, denn es ist ein Klub, den ich schon lange bewundere und in der Champions League häufig verfolgt habe."

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Schalkes Cheftrainer Domenico Tedesco sagte: "Wir haben uns sehr lange um Rabbi bemüht, weil wir von seinem Potenzial überzeugt sind: Er ist extrem schnell und technisch gut. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass er noch sehr jung ist. Deshalb werden wir ihm die Zeit geben, die er benötigt, um auf Schalke und in der Bundesliga Fuß zu fassen."

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Quelle: wa.de

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