Rückblick des Ex-Schalkers

„Keine Erklärung dafür“: Suat Serdar hadert noch immer mit Schalke-Abstieg

Den Abstieg in die 2. Liga von Schalke 04 hat Suat Serdar mit zu verantworten. Mittlerweile kickt er für Hertha BSC - und blickt auf das vergangene Jahr zurück.

Hamm - Der FC Schalke 04 ist in der 2. Liga angekommen. Am Sonntag hatte der S04-Kader den ersten Sieg am 2. Spieltag gegen Holstein Kiel gefeiert. Nicht schön, aber effektiv präsentierten sich Simon Terodde und Co. beim 3:0-Erfolg in der Fremde. Mitverantwortlich, dass Königsblau überhaupt zweitklassig ist, ist Suat Serdar. Der sucht immer noch nach Gründen für den sportlichen Abstieg.

Den Gang mit in die 2. Liga hat Suat Serdar nicht angetreten. Aus finanzieller Sicht wäre eine Weiterbeschäftigung für Schalke 04 nicht möglich gewesen. Hinzu kommen die Ambitionen des Mittelfeldspielers, der in der kommenden Saison 2021/22 das Trikot von Hauptstadtklub Hertha BSC tragen wird - und dort auf einen weiteren Ex-Schalker trifft. „Von Prince kann ich lernen, dass ich auf dem Platz viel lauter sein und mehr Kommandos geben muss. „Prince tut dem Team sehr gut, er spricht viel und geht voran. Er kann richtig auf den Tisch hauen, wenn etwas nicht so funktioniert, aber er kann auch unheimlich gut motivieren“, sagte Suat Serdar über Kevin-Prince Boateng im Kicker.

Schalke 04: Suat Serdar hadert mit Abstieg - „Keine Erklärung dafür“

Im Hinterkopf schwirrt Suat Serdar aber noch immer die vergangene Saison herum. Mit S04 war der ehemalige Nationalspieler Deutschlands sang- und klanglos abgestiegen. „Ich glaube, keiner auf Schalke hat eine Erklärung dafür, warum es so bergab gegangen ist“, so Suat Serdar.

Erst Vizemeister, dann Abstiegskampf und letztlich der verdiente Gang in die zweite Liga. Selten war ein Traditionsklub innerhalb von nur drei Jahren derart abgestürzt. Das vergangene Jahr auf Schalke spiele für Suat Serdar aber ab sofort keine Rolle mehr. „Ja, ich habe das abgeschüttelt. Es bringt nichts, in die Vergangenheit zu schauen, sondern man muss eher nach vorne blicken. Es ist ein Neuanfang: Für Hertha und für mich“, sagte Suat Serdar.

Rubriklistenbild: © Sebastian Räppold/Matthias Koch/dpa

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