Schalke 04

Darum ist Heidel vom BVB nur wenig beeindruckt

+
Schalkes Manager Christian Heidel.

Borussia Dortmund geht mit 19 Punkten Vorsprung in das Revierderby auf Schalke. Dennoch ist der königsblaue Manager nicht so sehr beeindruckt, wie es ihm nachgesagt wurde.

Gelsenkirchen - Es braucht normalerweise jede Menge Selbstsicherheit, angesichts von 19 Punkten Differenz in der Tabelle von einem offenen Spiel zu reden. Aber was ist schon normal im Vorfeld des Revierderbys, dieses stets außergewöhnlichen Duells, das nur selten den normalen Gesetzmäßigkeiten des Fußballs gefolgt ist.

Christian Heidel hat mittlerweile fünf dieser Derbys hautnah erlebt, weshalb er sagt: „Der BVB hat eine gute Mannschaft. Aber ich finde schon, dass Dortmund in dem ein oder anderen Spiel auch ein bisschen das Spielglück auf seiner Seite gehabt hat. Wir sind nun am Zug, um zu zeigen, dass dies am Samstag (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) auch mal in eine andere Richtung gehen kann. Wir lassen uns dabei von dem großen Punkteabstand in keinster Weise beeindrucken. Wir haben ein Heimspiel, da geht es rund. Und wir wollen nur eines versuchen: Dortmund die erste Niederlage beizubringen.“

"Bayern war noch souveräner"

Man kann dem Schalker Sportvorstand abnehmen, dass es sich bei seinen Aussagen nicht um das Pfeifen im Walde, sondern um seine felsenfeste Überzeugung handelt.

Während die Dortmunder scheinbar dabei sind, dem FC Bayern München in dieser Saison den Rang abzulaufen und bei den meisten Gegnern Angst und Schrecken zu verbreiten, antwortet Heidel auf die Frage, ob der BVB das neue Bayern München ist: „Ich finde, dass die Bayern in ihrer besten Zeit noch souveräner waren. Da bist du in ein Spiel reingegangen und wusstest nach zehn Minuten: Hier geht heute gar nix. Meiner Meinung nach gab es in allen Spielen die Möglichkeit, Dortmund mehr Schwierigkeiten zu bereiten.“

Selbstbewusst und gewagt

Selbstbewusste, aber auch gewagte Statements des 55-Jährigen. Erst recht, falls der Schuss am Samstag nach hinten los gehen sollte.

Auch die Transferpolitik der Dortmunder betrachtet Heidel gelassen: „Es ist nicht so weit, dass ich jetzt mit Bewunderung nach Dortmund schaue. Mir wurde das zuletzt so ausgelegt, dass ich die Arbeit dort als Vorbild ansehe. Ich habe aber einfach nur gesagt, dass sie mit zwei, drei jungen Spielern einen guten Griff getan haben. Aber das gelingt auch anderen Vereinen, das gelingt auch uns.“

Verpassen sie keine Nachricht zum FC Schalke 04 und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare