Die Fans hoffen

Früherer S04-Star will Schalke helfen: Was an den Gerüchten um Mega-Transfer dran ist

Der FC Schalke 04 bastelt am Kader für die kommende Saison. Jetzt bietet ein Ex-Star seine Hilfe an. Was an den Gerüchten um eine Rückkehr von Ivan Rakitic dran ist.

Gelsenkirchen – Der FC Schalke 04 ist bei den Planungen des S04-Kaders für die kommende Saison in der 2. Bundesliga zu einem einschneidenden Umbruch gezwungen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, die Gerüchteküche um potenzielle Neuzugänge im königsblauen Trikot brodelt. In den vergangenen Tagen tat sie das auch, weil sich mit Ivan Rakitic (33) ein ehemaliger Topstar des Klubs höchstselbst für eine Rückkehr zu Schalke ins Spiel brachte und das Herz vieler S04-Fans höher schlagen ließ. Doch wie realistisch ist das Gerücht?

VereinFC Schalke 04
Gründungsjahr1904
VereinsfarbenBlau & Weiß
StadionVeltins-Arena

Ivan Rakitic will Schalke helfen – Rückkehr wäre ein Mega-Transfer

Auf Schalke läuft derzeit wenig rund. Der Verein musste den sang- und klanglosen Abstieg in die 2. Liga hinnehmen, in dessen Zuge es zu beispiellosen Fan-Ausschreitungen auf dem Schalker Vereinsgelände kam. Doch auch wenn es aktuell weder auf noch neben dem Platz Grund zur Hoffnung gibt, kann sich der Verein mit einer Fähigkeit brüsten. So ist es dem Klub zuletzt gelungen, trotz oder vielleicht gerade wegen der sportlichen Misere ehemalige Spieler zu verpflichten, die symbolisch für bessere Zeiten bei S04 stehen. Neben Sead Kolasinac lotste der ehemalige Sportvorstand Jochen Schneider auch Klaas-Jan Huntelaar zurück nach Gelsenkirchen. Blau-Weiße Fußball-Romantiker hoffen, dass nun Ivan Rakitic folgt.

Der Kroate, der eine beeindruckende Vita vorweisen kann, spielte von 2007 bis 2011 für den FC Schalke 04 und feierte in seinem letzten Jahr mit S04 einen Triumph im DFB-Pokal. Während es für Schalke in den Folgejahren schrittweise immer weniger rosig wurde, holte Ivan Rakitic viermal mit dem FC Barcelona die spanische Meisterschaft und wurde zudem einmal mit den Katalanen Champions-League-Sieger. Nun ist der 33 Jahre alte Mittelfeldstratege Stammspieler beim FC Sevilla, der derzeit ebenfalls eine herausragende Saison in Spanien spielt. Wie kommt es also, dass Ivan Rakitic überhaupt mit dem scheidenden Bundesligisten in Verbindung gebracht wird?

Ehemaliger S04-Star Ivan Rakitic bietet sich Schalke an – So realistisch ist der Mega-Transfer

Ivan Rakitic selbst hatte Schalke 04 seine Hilfe angeboten, wie auch Ruhr24.de* berichtet. Demnach schließt der Kroate einen Wechsel zu seinem Ex-Klub nicht aus: „Man muss immer offen für alles sein. Kein Witz. Warum nicht?“, sagte er bei Sport1 zu einem möglichen Transfer zu Schalke. Doch die Fans sollten sich zumindest in diesem Sommer noch keine großen Hoffnungen auf eine Rückkehr von Ivan Rakitic machen. Denn der Superstar betont selbst: „Aktuell ist es schwer daran zu glauben.“

Vielmehr spielt Rakitic vermutlich auf ein Engagement in etwa zwei Jahren an. Zwar wird er nicht jünger, doch der 105-fache Nationalspieler fühlt sich nach wie vor fit. „Die Fans werden Rakitic noch eine Weile erleben dürfen. Ich fühle mich so gut wie nie. Ich bin jetzt besser drauf als mit 22 oder 23 Jahren“, erklärte der 33-Jährige. Dass er grundsätzlich offen für Gespräche mit Schalker Funktionären ist, daraus macht Rakitic keinen Hehl. „Vielleicht kommt Asa (Gerald Asamoah, Anm. d. Redaktion) mal zu mir und schafft es, mich zu überzeugen. Man weiß nie.“

Doch klar ist auch, dass sich Schalke für einen möglichen Mega-Transfer gedulden muss. Ivan Rakitic besitzt beim FC Sevilla noch einen Vertrag bis 2024. Aktuell deutet nicht viel darauf hin, dass er den Klub in diesem oder nächsten Sommer verlassen wird. Eine Art und Weise, wie Schalke mittelfristig tatsächlich um den Kroaten werben könnte, wäre der Wiederaufstieg. Doch dafür müssen zunächst einmal andere Spieler her. Einer von ihnen heißt Sebastian Schonlau vom SC Paderborn, dessen Wechsel zu Schalke sich wohl auf der Zielgraden befindet. - *Ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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