Nullnummer

Schalke müht sich zum Punkt in Leipzig

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Daniel Caligiuri (rechts) und Schalke 04 mühten sich in Leipzig zu einem Punkt.

Schalke 04 müht sich bei RB Leipzig zu einem Punkt. Was Königsblau aber bei den Sachsen anbot, war zu wenig.

Leipzig - Schalke 04 kommt in der Bundesliga weiterhin nicht in Schwung. Zwar mühte sich die Mannschaft von Cheftrainer Domenico Tedesco beim 0:0 bei RB Leipzig zu einem Punkt. Allerdings ist die Ausbeute und vor allem der dürftige Auftritt in einem wenig ansehbaren Duell zu wenig, um den Rückstand in der Tabelle wettzumachen.

Tedesco hatte die Startelf der Königsblauen im Vergleich zum starken Auftritt in der Champions League bei Galatasaray Istanbul (0:0) auf zwei Positionen verändert. Nabil Bentaleb ersetzte Sebastian Rudy, der nach Klub-Angaben wegen eines grippalen Infekts passen musste. Und Weston McKennie rückte für Yevhen Konoplyanka in die Anfangsformation.

Trostlose Schalker Nullnummer in Leipzig - Die Bilder zum Spiel

Von der Performance in der Königsklasse war bei den Schalkern allerdings nicht sonderlich viel zu sehen. Einsatz war der Tedesco-Elf nicht abzusprechen – aber das war auch zuletzt nicht das Problemen. Stattdessen offenbarten die Knappen einmal mehr erhebliche Defizite in der Offensive. Nach vorne ging bei den Gästen herzlich wenig. Ein Mittelfeld war im Spielaufbau nahezu gar nicht existent, die Bindung im mittleren Drittel fehlte.

Nur zwei Chancen

Königsblau versuchte es primär mit langen Bällen. Ohne Erfolg. Mehr als ein abgeblockter Versuch von Matija Nastasic (28.) und eine Chance von Breel Embolo, der die Kugel nach einer Ecke von Nabil Bentaleb knapp neben den rechten Pfosten köpfte, sprang nicht heraus. Der Schweizer fiel wie schon in Istanbul mehr durch seine hohe Laufbereitschaft auf, seine Bringschuld als Stürmer erfüllte er dagegen erneut nicht.

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Besser funktionierte derweil die Schalker Defensive, die die spielbestimmenden Leipziger in dem Zweikampf intensiven Duell kaum zur Entfaltung kommen ließ. Ein Abschluss von Yussuf Poulsen war zu unplatziert (14.), und ein Schlenzer aus 16 Metern von Timo Werner verfehlte das Schalker Gehäuse nur knapp (21.). 

Kurzzeitig spannend machte es Keeper Alexander Nübel, als er nach einer RB-Ecke an der Kugel vorbeigerauscht war. Aber Salif Sané klärte für den Keeper auf der Linie.

McKennie trifft die Latte

Fast hätte es Schalke direkt nach Wiederbeginn eiskalt erwischt: Leipzig startete nach einem Fehler von Benjamin Stambouli einen typischen RB-Konter, den Hamza Mendyl mit einem Foul an Sabitzer im letzten Moment unterband.

Gleiches galt aber auch für die Sachsen. Der Kopfball nach einer Bentaleb-Ecke von McKennie striff knapp die Latte (51.). Ansonsten bleibt Leipzig über weite Strecken tonangebend – auch wenn es im zweiten Abschnitt öfters mal hin und her ging. Auch bedingt durch die hohe Fehlerquote auf beiden Seiten. Weitere Höhepunkte blieben aus.

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Quelle: wa.de

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