Schalke 04

Serdar räumt Anlaufschwierigkeiten ein und will Prozess vorantreiben

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Suat Serdar wechselte im Sommer 2018 von Mainz 05 zu Schalke 04.

Suat Serdar war in der Hinrunde noch nicht wirklich auf Schalke angekommen. Der Mittelfeldspieler erklärt, warum - und nennt sein Ziel für die Rückrunde.

Gelsenkirchen – Der Ärger ist riesig. Als Suat Serdar einen Schuss in der Schalker Trainingseinheit am Dienstagvormittag nicht im Tor unterbringt, regt sich der 21-Jährige tierisch auf. Ja, es ist eine Szene, wie sie in jedem Fußball-Training mal vorkommt. Und dass sich der Betroffene entsprechend frustriert zeigt, sollte ebenso normal sein. Und dennoch hat diese Szene einen gewissen Symbol-Charakter.

Noch größer als über jenen vergebenen Versuch bei den Übungen ist bei Serdar der Ärger über die Hinrunde. Die der Königsblauen im Allgemeinen. Aber vor allem auch über seine eigene. Vorher als sinnvolle Verstärkung gehandelt, wurde der im Sommer für 10,5 Millionen Euro von Mainz 05 zu Schalke 04 gewechselte Serdar genau diesen Vorschusslorbeeren nur zu selten gerecht. Zum Schutz des U21-Nationalspielers:_ Das galt ebenso für die anderen Verpflichtungen der Königsblauen zu Beginn der laufenden Saison.

Natürlich sei es schwer, das betonten die Verantwortlichen immer wieder, sich zu beweisen, wenn es im gesamten Team kaum funktioniert beziehungsweise nicht so, wie sie sich das beim Vize-Meister vorgestellt hätten.

An Torgefahr arbeiten

Doch Serdar, räumt ein, auch andere Schwierigkeiten gehabt zu haben. „Die Hinrunde“, sagt der zentrale Mittelfeldspieler, „ist nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich war da noch nicht so wirklich angekommen.“

Für den 21-Jährigen ist vieles neu. Zum ersten Mal ist er weg aus seiner Heimat. Weg von der Familie. Wohnt allein. „Jetzt“, sagt Serdar, „ist alles viel besser.“ Der private Eingewöhnungsprozess ist beendet. Der sportliche derweil noch längst nicht.

Im Gegenteil. Serdar weiß, dass seine bisherigen Leistungen – auch in puncto Konstanz – im Dress der Königsblauen noch nicht die waren, die er liefern kann. Das will er nun beweisen. „Und“, erklärt er, „ich will torgefährlicher werden.“

Serdar mit Blick auf Gladbach: "Aggressiv sein"

In den bisherigen beiden Rückrundenpartien der Schalke reichte es noch nicht für die Startelf. Verletzungsbedingt. Cheftrainer Domenico Tedesco hält große Stücke auf Serdars Qualitäten. Nicht ausgeschlossen, dass er ihn im Heimspiel am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) von Beginn an bringt.

Über den kommenden Gegner sagt Serdar: „Die Tabelle sagt es aus: Sie sind Dritter, haben eine sehr gute Mannschaft, die konterstark ist. Wir müssen aggressiv und in jedem Zweikampf zu 100 Prozent da sein. Wir können das Spiel gewinnen.“

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Quelle: wa.de

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