An Hoffenheim ausgeliehen

Rückkehr zu Schalke 04 im Sommer? Rudy äußert sich: "Sind im Austausch"

Sebastian Rudy ist von Schalke an Hoffenheim ausgeliehen. Im Sommer könnte er zu den Knappen zurückkehren. Dort hat er noch einen gültigen Vertrag bis 2022.

  • Sebastian Rudy ist von Schalke 04 an die TSG Hoffenheim ausgeliehen.
  • Sein Vertrag bei den Knappen läuft noch bis 2022.
  • Nun hat Rudy sich zu einer möglichen Rückkehr ins Ruhrgebiet geäußert.

Update vom 25. Februar, 10.50 Uhr: 22 Spiele, ein Tor und drei Vorlagen. Sebastian Rudy hat sich zu einer Führungsfigur in der Stamm-Elf gemausert - allerdings bei der TSG Hoffenheim. Die Leihe des bis 2022 an den FC Schalke 04 gebundenen Mittelfeldspielers endet im Sommer. Eine Rückkehr ins Ruhrgebiet schließt er kategorisch aus.

"Wir sind im Austausch. Jeder weiß, dass ich mir gut vorstellen könnte, hier weiterzuspielen", so Rudy in einem Interview mit dem Mannheimer Morgen. "Aber wie es genau weitergeht, das weiß ich noch nicht zu 100 Prozent."

Rückkehr zu Schalke 04 im Sommer? Rudy äußert sich

Ein Verbleib im Kraichgau wäre die wohl wahrscheinlichste Option, wenn denn die TSG Hoffenheim die ausgehandelte Kaufoption ziehen würde. Die liegt bei rund sechs Millionen Euro. So oder so droht Schalke 04 ein herbes Verlustgeschäft, nachdem Rudy noch im Sommer 2018 für 16 Millionen Euro vom FC Bayern verpflichtet wurde.

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"Ob wir Europapokal spielen oder nicht, das spielt bei meiner Entscheidung keine vorrangige Rolle", fügte Rudy an. "Es wäre gut, so früh wie möglich Klarheit zu haben, vor allem auch wegen meiner Familie." Klar ist: Sebastian Rudy fühlt sich pudelwohl im Kraichgau - anders als im Ruhrgebiet.

Ob Schalke 04 in der kommenden Saison international spielt, könnte sich auch mit der Leistung von Keeper Alexander Nübel entscheiden. Der führt zusammen mit Markus Schubert eine Negativ-Statistik an.

Zukunft von Rudy doch offen? Schalke würde noch mehr verlieren

Update vom 13. Februar, 11.14 Uhr: Für Sebastian Rudy scheint die Sache klar zu sein: Eine Rückkehr zu Schalke 04 ist nach dem Ende seiner Leihe kein Thema, viel mehr möchte der Mittelfeldspieler auch darüber hinaus bei der TSG 1899 Hoffenheim bleiben, hieß es. Immerhin setzten sie im Kraichgau voll und ganz auf den 29-Jährigen.

Die TSG hat ohnehin eine Kaufoption, die nach Informationen des Kicker sogar niedriger sei als die zuletzt immer wieder kolportierten sechs Millionen Euro. - womit der Verlust für Schalke noch größer wäre. Schalke überwies im Sommer 2016 immerhin 16 Millionen Euro Ablöse für Rudy an den FC Bayern.

Aber offenbar ist die feste Verpflichtung des Noch-Schalkers gar nicht so klar. Das Fachblatt nennt etwa das Gehalt als mögliches Hindernis. Denn Rudy verdiente zuletzt beim FC Bayern und auf Schalke wesentlich mehr, er nahm bereits für die Leihe nach Hoffenheim Abstriche in Kauf. Aber ist er auch dauerhaft dazu bereit? Auf der anderen Seite müsse sich auch die TSG die Frage stellen, inwieweit sie einen Fast-30-Jährigen langfristig binden möchte.  

Doch auch Rudy sei sich dem Bericht zufolge gar nicht so sicher. Dem Kicker zufolge könne Rudy die Schalker (Vertrag bis 2022) im Sommer nicht nur Richtung Hoffenheim verlassen. Es solle auch eine Kaufoption für einen anderen Klub geben. Dazu seien Klubs aus England und Italien interessiert.  

Rudy ledert gegen Schalke: Sie haben es verpasst, mich als Spieler zu schützen

Marbella - Fußball-Nationalspieler Sebastian Rudy hat den FC Schalke 04 für seinen Umgang mit ihm in der vergangenen Saison kritisiert. Dem 29-Jährigen, der derzeit vom Revierklub an die TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, sei es so vorgekommen, als sei er in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden, sagte er im Interview des Nachrichtenportals t-online.de

"Mir kam es mir definitiv so vor, als sei ich in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden. Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe: Da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen", erklärte er.

Rudy, der bereits von 2010 bis 2017 in Hoffenheim spielte und danach zum FC Bayern ging, wechselte zur Saison 2018/2019 zu den Königsblauen, wo er die hohen Erwartungen nicht erfüllte. Die Saison endete für Schalke mit einem enttäuschenden 14. Platz. 

Rudy wollte auf Schalke Vollgas geben - aber …

In der neuen Saison der Bundesliga habe er eigentlich in Gelsenkirchen "Vollgas" geben wollen, sagte Rudy. "Doch dann habe ich relativ schnell gemerkt, dass einige Dinge einfach nicht passen." 

Dennoch habe es Dinge gegeben, die ihn in seiner Zeit auf Schalke geprägt hätten: "Es ist auch gut, mal schlechte Erfahrungen zu machen. Daraus kann man nur für die Zukunft lernen und so an ihnen wachsen", sagte er.

Bis zum Sommer ist Rudy derzeit an die TSG ausgeliehen - und danach? "Ich kann mir sehr gut vorstellen, auch über dieses Jahr hinaus weiter in Hoffenheim Fußball zu spielen", sagte er.

dpa/WA

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Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa / picture alliance

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