S04 in Mittersill

So erlebten Schöpf und Co. den Mittwoch im Trainingslager

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Alessandro Schöpf hat den Mittwoch in Mittersill gut überstanden.

Der FC Schalke 04 hat einen weiteren Tag im Trainingslager in Mittersill überstanden. Am Vormittag gab es noch schlechte Nachrichten – abends gute.

Mittersill – Als Clemens Tönnies am Mittwochvormittag den Trainingsplatz betrat, strahlte der Schalker Aufsichtsratsvorsitzende mit Austrias Sonne um die Wette. „Das ist ein Wetterchen, was?!“, fragte Tönnies rhetorisch in die Runde. Nicht ganz so gut kam die Witterung bei einigen der Schalker Spielern an. Breel Embolo beispielsweise schien nach der schweißtreibenden Trainingseinheit leichtere Probleme mit dem Kreislauf zu haben und stieg erleichtert in die bereit stehende Eistonne.

Letztlich ging das Morgentraining ohne weitere Verluste über die Bühne, was Cheftrainer Domenico Tedesco mit Erleichterung registrierte. Denn sechs Spieler waren erst gar nicht dabei gewesen. Mit Suat Serdar, Nabil Bentaleb und Amine Harit fehlten gleich drei Mittelfeldspieler mit schwereren Blessuren. 

Clemens Tönnies dürfte über die Ausfälle nicht erfreut gewesen sein.

Serdar laborierte an einer Bänderdehnung im rechten Knie, Bentaleb klagte über Kniebeschwerden und Harit hatte sich sogar einen leichten Faserriss im Oberschenkel zugezogen. Für Serdar war das achttägige Trainingslager somit bereits nach dem Mittwoch beendet. Allerdings besteht die Hoffnung, dass er in der kommenden Woche wieder voll belastbar sein werden. Harit nahm bereits am Nachmittag wieder an einer Trainingseinheit teil, beschränkte sich aber auf Stabilitätsübungen.

Entwarnung bei Bentaleb

Bentaleb unterzog sich einer MRT-Untersuchung bei örtlichen Orthopäden. Am Nachmittag gab es dann die Entwarnung, der algerische Nationalspieler wird am Donnerstag beim dieses Mal nichtöffentlichen Training wieder auf dem Platz stehen. Ebenfalls nicht mit der Mannschaft trainiert hatten Cedric Teuchert, Johannes Geis und Niklas Wiemann, in ihrem Fall griff allerdings die viel zitierte „Belastungssteuerung“ von Tedesco.

Trotz der erneut fast 30 Grad Lufttemperatur empfinden die meisten Schalker Spieler die Trainingskonditionen in Mittersill als optimal. Alessandro Schöpf empfindet sie sogar als „top“.  „Körperlich war die Einheit heute zwar sehr anstrengend“, sagt der gebürtige Tiroler, „Aber es macht schon mehr Spaß, bei gutem Wetter zu trainieren.“ 

Bis an die Grenzen

Am Mittwoch führte Tedesco die Spieler mit seinen kraft– und laufintensiven Übungen „an die Grenzen“, wie es Schöpf formulierte. „Aber es ist wichtig, auf einem guten Fitness-Level zu sein. Schließlich müssen wir in der kommenden Saison in drei Wettbewerben antreten“, meint der 24-jährige österreichische Nationalspieler.

Dies sagt Schöpf auch in Hinblick auf seine eigenen Ziele. In der vergangenen Saison hatte der Österreicher wegen eines Kreuzbandanrisses sowie weiterer, leichter Blessuren nur 15 Meisterschaftsspiele absolvieren können. Zu wenig, wie der Mann für die rechte Seite findet. „Ich möchte spielen“, lautet das Hauptziel von Schöpf für die kommende Saison – und zwar „egal wo“. „Es ist für mich sicherlich von Vorteil, dass ich flexibel einsetzbar bin“, sagt der 24-Jährige. 

Schöpf wünscht sich ManU

Dass es für die Schalker in der neuen Saison nach einjähriger Europapokal-Abstinenz wieder in die Königsklasse geht, ist für Schöpf besonders attraktiv: „Ich habe selbst ja noch nicht in der Champions League gespielt.“ Sein Wunsch für die Vorrunden-Auslosung: „Manchester United ist schon lange mein Lieblingsverein. Im Old Trafford zu spielen, wäre ein Traum.“

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Quelle: wa.de

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