Interview mit VfB-Keeper

Zieler: Das haben wir uns alle anders vorgestellt

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Keeper Ron-Robert Zieler empfängt mit dem VfB Stuttgart den FC Schalke 04 zum Keller-Duell.

Vor dem Keller-Duell mit Schalke 04 spricht Keeper Ron-Robert Zieler im Interview über die Situation bei den Schwaben, das Ziel gegen Königsblau und Coach Markus Weinzierl.

Stuttgart - Am letzten Spieltag der Hinrunde kommt es zum Keller-Duell zwischen dem VfB Stuttgart und Schalke 04. Warum es in solchen Phasen besonders auf den Kopf ankommt und wie Coach Markus Weinzierl vor dem Duell mit seinem Ex-Klub wirkt, erklärt VfB-Keeper Ron-Robert Zieler (29) im Gespräch mit Marcel Guboff.

VfB gegen S04: Vor einem halben Jahr noch ein Duell zweier Eurapapokal-, diesmal eines zweier Abstiegskandidaten. Wie lässt sich so etwas erklären? 

Ron-Robert Zieler: Ich kann nicht für Schalke sprechen, sondern nur für uns. Dass wir ein Europacup-Kandidat sein sollten, war eher eine Wahrnehmung von außen – nicht von uns intern. Wir konnten unsere erfolgreiche Rückrunde schon ganz gut einordnen und wussten, dass wir für jeden Punkt hart arbeiten müssen. Trotzdem hätten wir uns natürlich einen anderen Verlauf der Vorrunde gewünscht. Aber entscheidend ist, dass wir die Situation jetzt so annehmen, wie sie ist. Aber das tun wir auch. Ich denke, das hat man vor allem in den letzten Heimspielen gesehen.

Ist in solchen Phasen der Kopf noch wichtiger als sonst?

Zieler: Absolut. In solchen Phasen kommt es vor allem darauf an, mental stark zu sein und sich von Rückschlägen nicht unterkriegen zu lassen.

VfB Stuttgart - Schalke 04 am Samstag hier im Live-Ticker

Hat Schalke als Vize-Meister und Champions-League-Klub mehr zu verlieren als der VfB und damit den größeren Druck?

Zieler: Ich mache mir ehrlich gesagt weniger Gedanken über Schalke 04. Und den größten Druck machst du dir als Spieler ja immer selbst. Wir sind in einer schwierigen Situation und müssen punkten. Ganz egal, gegen wen.

Ist Markus Weinzierl in der Vorbereitung anzumerken, dass er besonders motiviert ist?

Zieler: Mein Eindruck ist, dass unser Trainer vor jedem Spiel motiviert ist. Ob diese Partie für ihn eine besondere ist, kann ich nicht sagen, das müssten Sie ihn selbst fragen. Aber am Ende ist das ja kein Spiel Markus Weinzierl gegen Schalke. Sondern VfB gegen Schalke. Beide Teams benötigen dringend Punkte. Und ich hoffe natürlich, dass wir das bessere Ende für uns haben werden.

Auf Schalke kommt (fast) alles auf den Prüfstand

Bei beiden Teams stockt es in der Offensive. Warum geht dieses Duell trotzdem nicht 0:0 aus?

Zieler (lacht): Ich hoffe, dass die Null beim Gegner am Samstag stehen bleibt und wir mindestens ein Tor schießen. Das wäre ein versöhnlicher Abschluss einer Hinrunde, die wir uns sicher alle anders vorgestellt haben.

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Quelle: wa.de

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