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Darauf muss man achten beim Großen Preis von Kanada

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Max Verstappen und Fernando Alonso
Max Verstappen (l) und Fernando Alonso haben sich als Erster bzw. Zweiter qualifiziert. © Jim Watson/Pool AFP via AP/dpa

Max Verstappens Montréal-Auftritt lässt eine klare Angelegenheit vermuten. Aber das Rennen in Kanada ist für Wendungen gut. Dass neben ihm überraschend Fernando Alonso steht, könnte vorteilhaft sein.

Montréal - Nun sollen auch die ersten Formel-1-Punkte für Mick Schumacher her. Nach vielen Rückschlägen in dieser Saison hat sich der 23 Jahre alte Haas-Pilot mit dem besten Qualifying seiner noch jungen Karriere zurückgemeldet.

Von Rang sechs wird Mick Schumacher in den Großen Preis von Kanada (20.00 Uhr MESZ/Sky) starten, dritte Reihe also. Davor wird es auch sehr interessant, zumal der 40 Jahre alte Fernando Alonso es im Alpine auf Platz zwei in der Qualifikation neben dem souveränen Weltmeister und Spitzenreiter Max Verstappen im Red Bull schaffte. Und Alonso gilt als schwer überholbar.

Die Aufholjagd aus der letzten Reihe

Wenn schon, denn schon, sagten sie sich bei Ferrari. Also wurde praktisch der komplette Motor neu eingebaut. Weil dabei diverse Teilen verwendet wurden, die die Anzahl der jeweils erlaubten überschritten, muss das rote Auto mit der Nummer 16 von ganz hinten starten. Heißt: Charles Leclerc braucht einen Fabeltag im Ferrari, damit sein Rückstand im WM-Klassement nicht noch deutlicher anwächst. 34 sind es vor dem neunten Saisonrennen auf Verstappen. Zwischen den beiden liegt in der Gesamtwertung und im Rennen Sergio Perez, der es nur auf Startrang 13 schaffte.

Die „Wall of Champions“

Millimeterarbeit! Jeder kennst sie, viele haben die Mauer schon berührt. Michael Schumacher passierte es, Sebastian Vettel, Titelträger en masse, weswegen sie ihren Namen „Mauer der Weltmeister“ trägt. Die letzte Schikane kann im Rennen noch mal alles durcheinanderbringen.

Mick Schumacher

Er sollte es nun auch im Rennen bestätigen. Eines sollte dagegen gar nicht passieren: Ein weiterer Crash. Alles in allem: Trotz der tollen Leistung in der Qualifikation keine leichte Aufgabe. Noch immer wartet er auf seinen ersten Punkt in der Formel 1. Zwei schwere Unfälle in diesem Jahr sind eine schwere Hypothek auch für das finanziell alles andere als üppig ausgestattete Haas-Team. Immerhin: Die schönen Erinnerungen ans Angeln vor elf Jahren, als Papa Michael Schumacher ihn mitgenommen hatte zum Grand Prix, dürften einen Positiv-Effekt haben. Rang sechs in der Qualifikation. Die ersten Punkte sind greifbar.

Die Kulisse

Die Bilder aus dem Helikopter sind schon spektakulär. Und das liegt an der durchaus spektakulären Lage des Kurses, auf dem 1978 das erste Mal gefahren wurde. Die Île Notre-Dame, auf der die Strecke letztlich entstand, war für die Expo Mitte der 1960er-Jahre entstanden - mitten im beeindruckenden Sankt-Lorenz-Strom. Die Wetteraussichten spielen auch mit für schöne Bilder: Es soll trocken und sonnig werden. dpa

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