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Schwerer Trainingsunfall: Rosberg im Glück

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Monte Carlo - Ein heftiger, aber glimpflich verlaufener Unfall von Mercedes-Pilot Nico Rosberg hat im letzten freien Training zum Formel-1-Rennen von Monaco für eine Schrecksekunde gesorgt.

Rosberg, der im Fürstentum aufgewachsen ist und wohnt, prallte beim Anbremsen der Schikane hinter dem Hafentunnel heftig rechts gegen die Leitplanken, weil sein Auto plötzlich beim Anbremsen ausbrach, und rutschte danach noch mehrere hundert Meter über die Strecke. Dabei hatte der 25-Jährige großes Glück, dass er nicht frontal gegen den Beginn einer Begrenzungsmauer prallte. Genau an dieser Stelle war 1994 der Österreicher Karl Wendlinger verunglückt und hatte danach mehrere Wochen im Koma gelegen.

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Nico Rosberg stieg unverletzt aus dem Auto und schaute sich den schwer beschädigten Silberpfeil noch genau an, ehe er zu Fuß zurück ins Fahrerlager marschierte. Es könnte für das Team schwierig werden, das Auto bis zum Beginn des Qualifyings um 14.00 Uhr zu reparieren. Sollte Rosberg nicht am Qualifying teilnehmen können, müsste er im Rennen am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) vom Ende des Feldes starten, wenn die Rennkommissare ihm die Genemigung dafür erteilen. Nach 13 Minuten Unterbrechung wurde das Training fortgesetzt.

Fernando Alonso hat im freien Training die Bestzeit erzielt. Der spanische Ferrari-Pilot benötigte am Samstag auf dem Stadtkurs in Monte Carlo 1:14,433 Minuten. Der Brite Jenson Button belegte bei dem von zwei schweren Unfällen überschatteten Formel-1-Training im McLaren den zweiten Platz. Weltmeister Sebastian Vettel aus Heppenheim kam im Red Bull mit 0,812 Sekunden Rückstand auf Rang vier. Michael Schumacher aus Kerpen wurde im Mercedes Fünfter.

sid/dpa

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