Nowitzki mit Dallas nicht zu stoppen

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Dirk Nowitzki gegen Tyler Hansbrough

Dallas - Das nennt man einen Lauf: Die Siegesserie fortgesetzt, die meisten Punkte erzielt. Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks eilen in der Profi-Basketballliga NBA von Erfolg.

Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist auf dem Weg in die NBA-Playoffs nicht zu stoppen: Angeführt von dem 2,13-Meter-Riesen aus Würzburg feierten die Texaner in der Nacht zum Samstag beim 116:108 gegen die Indiana Pacers den achten Erfolg nacheinander. Nowitzki war mit 29 Punkten erfolgreichster Werfer vor 20 385 Zuschauern im American Airlines Center von Dallas. Nach dem 19. Erfolg aus zuletzt 21 Spielen festigten die “Mavs“ mit 45:15 Siegen Rang zwei in der Western Conference hinter den San Antonio Spurs (51:11).

Nowitzki - und sonst? Die größten Stars des US-Sports

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Die Spurs deklassierten gleichzeitig die Miami Heat mit 125:95 (62:59) und bestätigten dabei ihre Spitzenposition als gesamtbestes Team der nordamerikanischen Profiliga. Mit 17 getroffenen Dreiern stellte der Spitzenreiter einen Teamrekord auf. Acht Spieler der Überflieger punkteten zweistellig. Tony Parker kam dazu nach seiner Wadenzerrung auf 15 Punkte sowie acht Assists. Manu Ginobili war mit 20 Zählern der Topscorer der Spurs. Allstar LeBron James (26 Punkte) dagegen kassierte mit Miami die höchste Saisonniederlage.

Die Mavericks zeigten auch ohne den 2,16 Meter großen Center Tyson Chandler, der sich beim 101:93 zuvor gegen die Philadelphia 76ers am Knöchel verletzt hatte, nach einer 68:57-Halbzeitführung vor allem in der Endphase der Partie ihre Klasse. Im Kollektiv mit den drei Topspielern Nowitzki (29 Punkte/4 Rebounds/2 Assists), Jason Terry (21/6 Assists) und Playmaker Jason Kidd (15/6/2) setzten sich die Gastgeber knapp vier Minuten vor dem Abpfiff entscheidend ab.

Dallas hatte im 3. Drittel souverän geführt. Aber als die Pacers auf 98:101 herangekommen waren, gelang Nowitzki mit seinem zehnten verwandelter Korbwurf von 12 Versuchen aus dem Feld die 109:100-Führung. Terry und Shawn Marion hatten mit je einem Dreier zum 107:98 beste “Aufbauhilfe“ geliefert.

“Terry und Nowitzki haben tolle Würfe gezeigt. Allein das hat schon fast zum Sieg für Dallas gereicht“, meinte Pacers-Topscorer Danny Granger (22 Zähler) völlig entnervt. “Mavs“-Neuzugang Corey Brewer kam für fünf Minuten zum Einsatz, leistete sich fünf Fouls, traf aber keinen Wurf.

dpa

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