1. SauerlandKurier
  2. Sport
  3. Sport-Mix

Probleme an Vettel-Auto noch nicht behoben

Erstellt:

Kommentare

null
© dpa

Berlin - Ist das Problem bei Red Bull mit der Lichtmaschine ein längerfristiges? Das würde erhebliche Nachteile für Sebastian Vettel im Titelkampf mit sich bringen.

Weltmeister Sebastian Vettel muss im Endspurt um den Formel-1-Titel neuerliche technische Probleme mit der Lichtmaschine seines Red Bull fürchten. „Die haben das Problem noch nicht 100 Prozent in Griff, arbeiten aber hart daran, um das Problem zu überwinden für die nächsten Rennen“, sagte Teamchef Christian Horner im Sender „Servus TV“ unter Verweis auf Motorenpartner Renault. Vettel war beim Großen Preis von Italien am Sonntag zum zweiten Mal in dieser Saison wegen einer überhitzten Lichtmaschine ausgeschieden.

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Bereits in Valencia hatte der Deutsche wegen dieses Defekts sein Auto vorzeitig abstellen müssen und war punktlos geblieben. Durch das Aus in Monza am Wochenende fiel Vettel in der WM-Gesamtwertung auf den vierten Platz zurück und hat nun schon 39 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Fernando Alonso (Ferrari).

„Die Lichtmaschine ist eine Komponente, die von Renault kommt und von einem Zulieferer hergestellt wird. Die machen auch Lichtmaschinen für andere Teams in der Formel 1“, erklärte Teamchef Horner am Montagabend. Renault-Ingenieur Cyril Dumont hatte sich bei Vettel und Red Bull für das Problem entschuldigt. „Wir haben keine andere Wahl, als das zu beheben. Das hat Priorität vor Singapur“, sagte der Franzose. In Singapur wird am 23. September das nächste Rennen gestartet.

McLaren zu möglichem Hamilton-Abschied: „Kein Plan B“

Andere Probleme hat McLaren. Sie hätten keinen Ersatz, falls Lewis Hamilton zu Mercedes wechseln würde. „Ich habe mir noch keine Gedanken über einen Plan B gemacht. Wir wollen, dass Lewis bleibt“, zitierten britische Medien am Dienstag McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. Zuletzt war intensiv darüber spekuliert worden, dass Hamilton in der kommenden Saison Rekordweltmeister Michael Schumacher bei Mercedes ersetzen könnte. Die Verträge beider Fahrer laufen am Saisonende aus.

Nicole Scherzinger: Die schönsten Bilder der Pussycat Doll

Der 43 Jahre alte Schumacher hatte eine Entscheidung im Oktober angekündigt. Hamilton war vor seinem Sieg beim Großen Preis von Italien in Monza am Wochenende Fragen zu seiner Zukunft ausgewichen. Die Berater des Weltmeisters von 2008 haben angeblich bereits mit Mercedes verhandelt. McLaren will dem 27-Jährigen Medienberichten zufolge das Gehalt kürzen. Mercedes soll demnach bereit sein, deutlich mehr zu zahlen.

Whitmarsh kündigte weitere Gespräche mit Hamilton vor dem Rennen in Singapur am 23. September an, warnte jedoch: „Den Zeitpunkt vorherzusagen, wann zwei miteinander tanzen, ist immer gefährlich.“ McLaren sei jedoch nach zuletzt drei Siegen in Serie die beste Adresse für Hamiltons Zukunft. „Wir sind ein Siegerteam, Lewis ist ein Siegfahrer. Es macht viel Sinn, dass wir zusammenarbeiten“, erklärte Whitmarsh.

dpa

Auch interessant

Kommentare