Webber: Kein Ende im Formel-1-Krach mit Vettel

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Mark Webber (r.) und Sebastian Vettel sind laut Webber "nicht die besten Freunde"

Berlin - Für Sebastian Vettels Teamkollegen Mark Webber ist im Hauskrach beim Formel-1-Rennstall Red Bull kein Ende in Sicht.

“Wer weiß, wenn wir in den nächsten Monaten weiter beide um die Spitze mitfahren, könnte unser Verhältnis noch angespannter werden“, sagte der Australier der britischen Zeitung “Mail on Sunday“. “Seb und ich sind nicht die besten Freunde, aber das ist nicht unnatürlich, weil wir beide das gleiche Ziel verfolgen“, erklärte Webber.

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 40 Jahre

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Der 33-Jährige hatte sich nach seinem Sieg in Silverstone vor einer Woche öffentlich beschwert, er werde vom Team gegenüber Vettel benachteiligt. Später bedauerte er seine Aussagen. “Seb hat das ganze Wochenende nichts verkehrt gemacht. Nach dem Rennen hat er mir die Hand geschüttelt“, betonte Webber. Es stimme nicht, dass der Konflikt zwischen den beiden Piloten das Team gespalten habe. “Das ist Unsinn“, meinte der Routinier.

Inmitten des Ärgers von Silverstone hatte Webber sogar seinen Verbleib bei Red Bull in der kommenden Saison infrage gestellt. Nun aber beteuerte er: “Wir respektieren uns gegenseitig. Deshalb werde ich in der nächsten Saison bei Red Bull bleiben. Ich bin Teil eines sensationellen Teams.“

dpa

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