Webber im Neuwagen hinter Altauto-Schumi

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Mark Webber am zweiten Testtag

Jerez - Weltmeister Sebastian Vettel darf sich auf sein neues Auto freuen: Red-Bull-Teamkollege Mark Webber war mit dem neuen RB8 beim zweiten Testtag in Jerez schnellster Neuwagen-Pilot.

Die Zeit des Australiers am Mittwoch in Jerez wurde nur von Rekordweltmeister Michael Schumacher unterboten, der aber noch im Mercedes-Auslaufmodell des Vorjahres quasi außer Konkurrenz unterwegs war. Das alte Auto hat vor allem durch den für 2012 verbotenen angeströmten Diffusor Vorteile gegenüber den aktuellen Modellen. Der neue Silberpfeil feiert erst beim zweiten Test am 21. Februar in Barcelona Premiere.

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Webber lag rund eine Sekunde vor dem insgesamt fünftplatzierten Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen, der bei seinem Comeback am Dienstag im Lotus die erste Bestzeit des Jahres geholt hatte. Ferrari-Pilot Felipe Massa und Vize-Weltmeister Jenson Button begnügten sich wie am Vortag als Siebter und Achter wieder mit Plätze im hinteren Feld.

Vettel, der am Mittwochnachmittag in Jerez ankam, steigt dann am Donnerstag erstmals in seine neue „Lady“, für die noch ein passender Name gesucht wird. Allerdings sind bei ihm schon zahlreiche Fan-Vorschläge eingegangen. Die Liste reicht dabei von Red Rose über Mighty Medusa bis zu Sexy Sylvie. Einige Fans erklären auch, warum sie bestimmte Namen vorschlagen. So soll beispielsweise Lanky Lucille („Schmächtige Lucille“) Beatles-Fan Vettel an den Pilzkopf-Song Lucille erinnern.

Ein Vorschlag lautete „Jazzy Jane“ („Tolle Jane“), der Ideengeber begründet dies damit, dass nach dem Alphabet nach „Luscious Liz“ und „Kinky Kylie“ (Vettels Weltmeister-Autos von 2010 und 2011) jetzt ein Auto mit dem Anfangsbuchstaben „J“ folgen müsse. Vettel hatte am Montag bei der Online-Präsentation des neuen RB8 gesagt, dass er noch keinen Namen für seinen neuen Renner habe und gemeint: „Jegliche Bewerbungen sind willkommen.“

sid

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