Er arbeitete mit den Chemical Brothers

Bekannter DJ ist tot: „Ich bin schockiert und traurig“ - Letztes Album erscheint in Kürze

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Andrew Weatherall wurde als DJ berühmt (Symbolbild).

In den 80er Jahren wurde er zum Star der britischen DJ-Szene. Nun ist ein bekannter Musiker und Produzent im Alter von nur 56 Jahren überraschend verstorben. 

  • Ein bekannter Star-Produzent ist im Alter von nur 56 Jahren überraschend verstorben. 
  • DJ, Produzent, Remixer und Musiker - Andrew Weatherall hatte viele Talente.
  • Er arbeitete mit Künstlern wie Björk, New Order und den Chemical Brothers zusammen.

London -Andrew Weatherall ist tot. Der britische Musiker, DJ und Produzent verstarb überraschend im Alter von 56 Jahren. Am Montagmorgen, 17. Februar, wurde er in ein Londoner Krankenhaus eingeliefert. Kurze Zeit später kam die Nachricht über seinen Tod. Wie der „Rolling Stone“ berichtet, ist eine Lungenembolie die Todesursache.

„Er wurde ambulant behandelt, doch unglücklicherweise erreichte das Gerinnsel sein Herz. Sein Tod war schnell und friedlich“, gab sein Management in einem Statement gegenüber der britischen Tageszeitung „The Guardian“ bekannt. Der Brite wurde Ende der 80er-Jahre als DJ und Produzent bekannt. Er legte unter anderem im bekannten Londoner Club „Shoom“ auf. 

Andrew Weatherall: Ein Mann mit vielen Talenten

DJ, Produzent, Remixer und Musiker - Andrew Weatherall hatte viele Talente. So gehörte er zu den zentralen Figuren der britischen Elektro-Szene. Durch ihn erreichte die Musikrichtung Acid-House den Mainstream und wurde auch außerhalb Großbritanniens erfolgreich. 

Anfang der 90er-Jahre produzierte Weatherall das Album „Screamadelica“ der Band Primal Scream. Durch den internationalen Erfolg des Albums wurde der DJ auch einem breiteren Publikum bekannt. Sein Remix zum Song „Soon“ von „My Bloody Valentine“ wurde später weltweit gefeiert. 

In Deutschland trauert die Szene um Techno-Legende Pascal Feos.

Andrew Weatherall: Letzter Track erscheint im Februar

Der Brite nahm im Laufe seiner Karriere verschiedene Pseudonyme wie „The Sabres of Paradise“ oder „Two Lone Swordsmen“ an. Außerdem arbeitete er mit bekannten Künstlern wie Björk, New Order, Stereo MCs und den Chemical Brothers zusammen. Wie der „Rolling Stone“ berichtet, erscheint am 21. Februar sein letztes Album mit dem Track „Unknown Plunder“. 

Auch in den sozialen Medien zeigen Freunde und Kollegen Anteilnahme an seinem Tod. „Ich bin schockiert und traurig“, schrieb Tim Burgess, Sänger der Band „The Charlatans“, in einem Post auf Twitter. 

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lkn

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