„Köln 50667“ stirbt bei Autounfall

Schwester offenbart letzte Wort an Ingo Kantorek: „Habe ihm gesagt, dass er ein Arschloch ist“

In der Sendung „Ingo Kantorek – Ein Leben voller Leidenschaft“ (RTL2) nehmen Freunde und Familie sehr emotional Abschied von dem „Köln 50667“-Star.

  • Ingo Kantorek kam mit seiner Frau Suzana am 16. August bei einem Autounfall ums Leben.
  • Am 23. Oktober liefen die letzten Szenen mit Ingo als Alex Kowalski bei „Köln 50667“.
  • Freund und Familie sprechen das erste Mal über ihren Verlust in der Sendung „Ingo Kantorek – Ein Leben voller Leidenschaft“.

Update vom 24. Oktober: Im August kam der beliebte „Köln 50667“-Schauspieler mit seiner Frau ums Leben. Nun äußerten sich  Freunde, Kollegen, seine Schwester und seine Mutter in der emotionalen Doku „Ingo Kantorek – Ein Leben voller Leidenschaft“ (RTL2). 

Eigentlich wollte seine Ingos Mutter nicht in der Öffentlichkeit über ihren Verlust sprechen, da ihr aber klar wurde, dass es sonst andere für sie tun würden, entschied sie sich doch den Weg zu gehen. So erzählt Ingos Mutter Marion in der Sendung  „Ingo Kantorek – Ein Leben voller Leidenschaft“, dass sie sich die erste Zeit nach dem Tod von Ingo und seiner Frau Suzana mit Gartenarbeit in ihrem neuen Haus abgelenkt habe. „Wir sind vor Kurzem in unser Rentner-Häuschen gezogen. Im Frühjahr wollte ich damit anfangen, den verwilderten Garten zu machen. Doch dann habe ich vier Wochen lang nur auf Knien in diesem Garten gelegen, habe Erde und Steine geschleppt. Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich dort zugebracht habe, aber ich habe jetzt einen fertigen Garten. Für mich ist es Ingos und Susis Garten, das wird auch immer so bleiben“, erzählt Marion. 

Ingo Kantorek schickte emotionale Nachricht an seine Schwester

Schwester Carola bestätigt, dass ihre Mutter seit dem Unfall nicht mehr dieselbe sei und mehr wie eine leere Hülle wirken würde. „Dass er nicht mehr da ist und auch Susi nicht mehr da ist, das ist einfach überhaupt nicht greifbar. Ich warte immer noch, dass es klingelt und sie da stehen“, erzählt Carola im Interview. Außerdem berichtet sie über ihre schmerzhaften letzten Worte, die sie ihrem Bruder persönlich an den Kopf geworfen hatte: „Ich habe ihm gesagt, dass er ein Arschloch ist.“ Grund dafür war, sie fand, dass er zu wenig Zeit mit seiner Familie verbrachte. Zwei Tage vor seinem Tod schickte Ingo dann eine versöhnliche und sehr emotionale Nachricht an seine Schwester Carola:„Ich hab‘ Dich lieb, Du weißt doch, das Leben ist viel zu kurz, um zu streiten.“

Auch von seiner weichen Seite erzählten Freunde und seine Mutter. „Bei mir konnte er weinen“, so die Marion. Wenn er mit einer Erkältung im Bett gelegen habe, bat er seine Frau Suzi, sie anzurufen, damit sie ihm selbstgekochte Suppe zubereiten konnte. 

Jumbo Schreiner sah Ingo und Suzana als letzte im Urlaub

Und auch ein weiterer Wegbegleiter und guter Freund Jumbo Schreiner erzählte seine letzten Minute mit Ingo. Er war wohl tatsächlich mit der letzte der Vertrauten, die Ingo und Susana lebend sahen, denn sie waren zusammen im Italienurlaub. Auf der verhängnisvollen Rückfahrt, passierte dann der Autounfall. Im Restaurant am Gardasee schlug der Moderator noch vor, dass die beiden länger bleiben könnten. „Ich habe ihm gesagt: Ich muss zurück nach München, ich fahr heute.Bleib noch einen Tag und schmeiß mir den Schlüssel in den Briefkasten.“ Ingo und Suzana entschieden sich dennoch abzureisen. Am nächsten Morgen schickte Jumbo noch eine SMS mit den Worten„Gut heim gekommen?“ an Ingo, doch diese konnte er nicht mehr lesen. 

Ingo Kantoreks letzte Szene bei „Köln 50667“: So scheidet der tote RTL2-Star aus

Update vom 23. Oktober, 11.00 Uhr: Am Mittwochabend zeigt RTL2 den letzten Auftritt von Ingo Kantorek in „Köln 50667“. Durch einen tragischen Autounfall kam der Schauspieler und seine Frau Suzana ums Leben. „Köln 50667“-Fans konnten Kantorek noch weiter in bereits abgedrehten Folgen sehen. Nach der heutigen Sendung ist damit nun Schluss. Wir haben die Folge schon vorab gesehen und verraten, wie emotional es wird.

Letzte Kantorek-Folge bei „Köln 50667“ (RTL2): Vorsicht Spoiler!

Bei seinem letzten Auftritt hat Kantorek‘s Charakter Alex einen Streit mit Oliver (Patrick Beinlich) im „Cage“. Alex sagt ihm, er solle nach Hause gehen und sich duschen. Alex dreht sich um, harter Cut, Klaviermusik ertönt.

Dann wird es sehr emotional: Eine Stimme erscheint aus dem Off. „Alex, du hast uns und Köln für immer verlassen. Wir werden dich unendlich vermissen und niemals vergessen. Und die ganzen Erinnerungen, die bleiben.“ Dann sieht man die Schauspieler, mit denen Kantorek vor der Kamera stand. Sie sitzen um einen Tisch mit Kerzen und erzählen, was sie an ihrem Freund so geschätzt hatten. Immer wieder werden alten Szenen mit Ingo Kantorek eingespielt. Jeder weint.

„Leb wohl, Alex. Wie werden dich nie vergessen“, sagt eine Stimme aus dem Hintergrund. Dann sieht man Kantorek am Rhein, mit Blick auf den Kölner Dom. „Tschüss Köln, du wunderschönes Miststück“, sagt Ingo Kantorek im Hintergrund. Seine Freunde stoßen in der nächsten Szene an: „Auf uns, auf die Familie und auf Alex. Für immer“. „Danke Alex“ wird ganz am Ende eingeblendet. Das ist das Ende.

Die ganze Sendung gibt‘s am Mittwoch ab 18.05 Uhr auf RTL2. Um 20.15 Uhr sendet RTL2 eine Sondersendung zu Kantorek mit dem Titel „Ingo Kantorek - ein Leben voller Leidenschaft“. Über die hoch emotionalen letzten Szenen bei „Köln 50667“ berichtet auch heidelberg24.de*.

Köln 50667: Letzte Folge von Ingo Kantorek - RTL2 mit besonderem Plan

Update vom 19. Oktober 2019: Nach wie vor ist die Trauer um Ingo Kantorek und seine Frau Suzanna groß. Der Schauspieler und seine Gattin starben im August bei einem Verkehrsunfall. Der TV-Sender RTL II, wo Kantorek in der beliebten Reality-Soap „Köln 50667“ die Figur Alex Kowalski verkörperte, hat nun einen besonderen Plan.

Am Abend des letzten Auftritts bei „Köln 50667“ (Mittwoch, 23. Oktober) sendet RTL II um 20.15 Uhr eine Sondersendung. In „Ingo Kantorek - Ein Leben voller Leidenschaft“ geben Freunde, Kollegen und Wegbegleiter laut Mitteilung „einen tieferen Einblick in das Seelenleben des Fan-Lieblings, der neben seiner Rolle Alex Kowalski so viele weitere Rollen als Ehemann, Kollege und Kämpfer für wohltätige Zwecke meisterte“.

Kantoreks Figur Kowalski soll keinesfalls ersetzt werden, wie der Sender berichtet. „Ingo war ein außergewöhnlicher Mensch und hat seit der ersten Stunde von „Köln 50667“ die Serie nachhaltig mitgeprägt. Daher werden wir die Rolle des Alex, die Ingo so leidenschaftlich und authentisch verkörpert hat, nicht neubesetzen.“ Das hatte der Privatsender nach dem schweren Unfall im August betont.

Kantorek (44) und seine 48 Jahre alte Frau waren damals früh morgens auf der A8 nahe Sindelfingen (Baden-Württemberg) von der Fahrbahn abgekommen, als sie auf einen Parkplatz fahren wollten. Ihr Auto war gegen eine Betonwand und dann in einen parkenden Sattelzug gefahren. Kantorek war laut Polizei noch an der Unfallstelle gestorben. Seine Frau war wenig später im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.

Das Paar hinterlässt einen Sohn: Denis ist Suzanas leibliches Kind und Ziehsohn von Ingo Kantorek. Der meldet sich nach dem schrecklichen Verlust jetzt erstmals selbst zu Wort und macht dreisten Fans eine deutliche Ansage, wie heidelberg24.de* berichtet. Lesen Sie auch: Ingo Kantorek („Köln 50667“): Letzte SMS enthüllt, wie extratipp.com* berichtet!

Ein tödliches Drama um einen Schauspieler ereignete sich auch in den USA.

Ingo Kantorek ein letztes Mal im TV - RTL II plant besondere Ehre

Erstmeldung vom 5. Oktober 2019: Es war ein tragisches Unglück, das nach wie vor tausende Fans tief betroffen macht: Am 16. August starben Ingo Kantorek, der in der RTL-II-Vorabend-Serie „Köln 50667“ die Rolle des Alex Kowalski verkörperte, und seine Frau Suzanna bei einem Verkehrsunfall. 

Köln 50667: Ingo Kantorek ein letztes Mal im TV - RTL mit besonderer Ehrung

Nachdem der erste Schock überwunden war, stellten sich viele Fans die Frage: Wie geht es nun mit der beliebten Serie weiter? Sofort nach dem tödlichen Unfall hat RTL II sogar einen ganzen Handlungsstrang aus Pietätsgründen aus der Serie genommen. Der Grund: In den Folgen sollte zu sehen sein, wie der Charakter Tom bei einem Autorennen in einen Unfall verwickelt wird. 

Wie RTL II wenige Tage später bekannt gab, sollen die bereits abgedrehten Folgen mit dem tödlich verunglückten 44-Jährigen dennoch ausgestrahlt werden. Nun steht der Sendetermin der letzten Folge mit Kantorek fest. Direkt im Anschluss will ihm RTL II eine besondere Ehre erweisen.

Köln 50667: RTL II zeigt Sondersendung über Ingo Kantorek

Am Mittwoch, 23. Oktober, wird Kantorek zum letzten Mal bei „Köln 50667“ zu sehen sein. Direkt danach können Fans in besonderer Weise von ihm Abschied nehmen. Denn um 20.15 Uhr zeigt RTL II eine Sondersendung mit dem Titel „Ingo Kantorek - ein Leben voller Leidenschaft“, wie der Sender in einer Pressemeldung erklärt.

Die Dokumentation werfe „einen facettenreichen Blick auf das Leben des Darstellers. Langjährige Wegbegleiter, prominente Freunde und Kollegen erinnern sich an die gemeinsame Zeit und nehmen emotional Abschied von einem außergewöhnlichen Mann“, heißt es weiter. 

Köln 50667: Doku zeigt bislang unveröffentlichtes Bildmaterial aus dem Leben von Ingo Kantorek

Die Sondersendung zeichnet den Weg Kantoreks vom Mechaniker zum TV-Star nach und zeigt dafür bislang unveröffentlichtes Backstage- und Fotomaterial aus dem Leben von Ingo und seiner Suzanna. Die Sendung widmet sich zudem den letzten Tagen des Ehepaars und versucht laut dem Kölner Sender, Erklärungen zu finden, warum das Paar so früh aus dem Leben gerissen wurde.

Nicht nur Fans sind nach dem Tod Kantoreks unter Schock: Seine Kollegin Janine Pink brach vor laufender Kamera in Tränen aus. Fernseh-Zuschauer trauern auch um einen weiteren Verlust: Ein beliebter „Dahoam ist Dahoam“- und „Tatort“-Schauspieler ist im September im Alter von 69 Jahren gestorben. 

Musik-Fans trauern um einen legendären Sänger - auch Die Toten Hosen haben sich zu Wort gemeldet.

trk

*heidelberg24.de und extratipp.com sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / Nicole Kubelka

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