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Lara Mandoki fühlt sich von ihrem Vater inspiriert

Lara Mandoki
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Die Schauspielerin Lara Mandoki fühlt sich von ihrem Vater inspiriert.

Die Schauspielerin habe viel von ihren Eltern mitbekommen, sagt sie. Demnächst ist sie in „Am Anschlag - Die Macht der Kränkung“ auf ZDFneo zu sehen.

München - Die Münchner Schauspielerin Lara Mandoki (31, „Erzgebirgskrimi“) empfindet die Biografie ihres Vaters, des Musikproduzenten Leslie Mandoki als Inspiration.

Er sei im Alter von 21 Jahren aus Ungarn geflohen und habe sich eine beeindruckende Karriere aufgebaut. Der heute 68-Jährige produzierte dann Hits etwa für Jennifer Rush, Engelbert oder die No Angels. „Er hat sehr scharfe Sinne und nimmt alles um sich herum auf. Seine Kreativität und seine Leidenschaft sind beeidruckend“, sagte die Schauspielerin, die am Dienstag auf ZDFneo in der sechsteiligen Reihe „Am Anschlag - Die Macht der Kränkung“ (21.45 Uhr) zu sehen ist.

Ihr ungarischen Wurzeln bedeuten Lara Mandoki viel. Auch die akademisch-analytischen Fähigkeiten und die herzliche Art ihrer Mutter hätten sie stark geprägt, erzählt sie. Sie fühle sich in Budapest auch zuhause. Im ZDF-„Erzgebirgskrimi“ spielt sie eine ungarisch-stämmige Kommissarin. Lara Mandoki wohnt in München, wo sie aufgewachsen ist und Schauspiel studierte, ist aber auch oft in Berlin anzutreffen, wie sie erzählt.

In „Am Anschlag“ spielt Mandoki eine Berufsanfängerin, die sich in der Männerwelt behaupten muss. Sie selbst habe im Beruf auch schon kränkende Situationen erlebt, insbesondere, wenn es darum geht, dass eine junge Frau Karriere macht, erzählt sie. Privat sei sie zum Glück so aufgewachsen, dass die Geschlechter gleichberechtigt sind und es keinen Unterschied macht, ob man ein Mann oder eine Frau ist. „Man muss als Frau nicht männlich auftreten, um ernst genommen zu werden“, findet sie.

Die 31-Jährige ist jedenfalls froh, auch während der Corona-Krise beruflich viel zu tun gehabt zu haben. Und sie freut sich darauf, bald wieder einfacher reisen zu können und „mein freies, europäisches Leben zu leben“. Sie habe einen „irrsinnigen Hunger auf die Welt“ und genieße es, unterwegs zu sein. „Wenn ich mich eingeengt fühle, gehe ich.“ dpa

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