Leben im britischen Königshaus

Herzogin Meghan den Tränen nahe - weil Queen nichts davon wusste, gab es Streit 

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Meghan und Harry kämpfen für eine modernere Monarchie. Der Herzogin ging es schon einmal besser, verrät sie.

Meghan Markle knickst nicht, sie umarmt. Die Herzogin passt sich nicht an, sondern modernisiert die Monarchie. Und vor allem möchte sie im Palast nicht nur überleben, sondern glücklich sein.

  • Emotionale Dokumentation über Afrikareise von Meghan und Harry erschienen
  • Queen wusste nichts von Dokumentation
  • Meghan und Harry versuchen die Monarchie zu modernisieren

München - Die Neuerungen des 21. Jahrhunderts machen auch vor den Königshäusern Europas nicht halt. Längst bleibt der Adel nicht mehr unter sich. Royale Eheschließungen gibt es mittlerweile zwischen Prinzen und TV-Moderatorinnen, wie in Spanien. In Schweden durfte die Prinzessin einen Fitnesstrainer heiraten. Auch in Großbritannien brach man mit Traditionen: 2018 ehelichte Prinz Harry die Schauspielerin Meghan Markle.

So harmonisch und weltoffen der Eintritt einer Bürgerlichen in das britische Königshaus zunächst schien - bald nach der Traumhochzeit in Windsor Castle musste Meghan Markle feststellen, wie schwer das Leben in einer anderen Welt ist. Eine Welt in der ihr Ehemann Prinz Harry aufwuchs. 

Meghan Markle und Harry sind beide verletzt aufgrund ihrer Vergangenheit

Trotz des Titels hatte auch Harry in seiner Kindheit ähnliche Probleme wie Meghan auf der anderen Seite des Atlantiks. Beide litten unter den Streitigkeiten innerhalb ihrer Familie. Bei Meghan wurde der häusliche Friede so zerstört, dass die Amerikanerin ihre Mutter als einzige Verwandte zu ihrer Hochzeit einlud. Der Tod von Harrys Mutter Prinzessin Diana, das Zerwürfnis zwischen Meghan und ihrem Vater - beide wurden in jungen Jahren verletzt. Womöglich setzen sich Harry und Meghan deshalb heute so hingebungsvoll für mehr Gerechtigkeit in der Welt ein, mutmaßt die Bunte.

Video: Meghan Markle bekam prominenten Besuch vor ihrer Auszeit

Besonders deutlich wurde das Engagement und der Bruch mit royalen Regeln bei der Afrikareise von Meghan und Harry. Über die Tour des Paares mit Baby Archie war kürzlich in der ARD eine Dokumentation mit dem Titel "Harry und Meghan – eine afrikanische Reise" zu sehen. Darin zeigt sich Meghan emotional und bodenständig. Bei vielen Besuchen umarmt sie die Einheimischen, was im britischen Königshaus nicht jedem gefällt. Statt als Herzogin von Sussex präsentiert sich Meghan als „women of colour“

Meghan Markle beschrieb Palastleben als Kampf

Den Tränen nahe scheint die 38-Jährige in den letzten Szenen der Dokumentation. Auf die Frage von Reporter Tom Bradby hin, wie es der Herzogin gehe, meint diese, dass hinter den Kulissen die echten Dinge passieren. Zudem verrät Meghan, dass ihr Leben seit dem Einzug ins Königshaus ein Kampf gewesen sei. 

Meghan möchte offenbar im Palast nicht nur funktionieren, sondern ihre kleine Familie genießen: „Es reicht nicht, nur etwas zu überleben, oder? Das ist nicht der Sinn des Lebens. Du musst strahlen. Du musst glücklich sein." Laut Bunte war die Dokumentation über das royale Paar nicht mit der Queen abgesprochen, was für noch mehr Unmut im Palast sorgte.

Auch die unsensiblenKommentare von Donald Trump helfen in dieser Situation nur wenig.

Meghan und Harry haben Monarchie modernisiert

Zu dem Druck in England kommen die öffentlichen Angriffe ihres Vaters. Nachdem die Zeitung „Mail on Sunday“ einen privaten Brief an ihren Vater veröffentlichte, gehen Harry und Meghan nun vor Gericht gegen die britische Presse vor.

In den amerikanischen Medien äußerte sich derweil ein Vertrauter des britischen Paares. Die Quelle sagt gegenüber CNN, dass das königliche Paar sich nicht entfalten könne, auch wenn es die Monarchie im Alleingang modernisiert hat. Modern genug scheint das britische Königshaus noch nicht zu sein. Denn gut geht es der Amerikanerin Meghan als Herzogin aktuell nicht.

Die Vorgänge im britischen Königshaus stand 2019 grundsätzlich unter keinem guten Stern. Gleich vier Skandale erschütterten die Royals. Unterdessen vererbt ein Millionär Queen Elizabeth II. 58 Millionen - mit dekadentem Hintergrund. Nun posteten Meghan und Harry zum Jahrestag ein bisher unveröffentlichtes Foto - und brachten Fans damit gegen sich auf.

Der Ärger um einen Designer-Mantel der Herzogin ist noch nicht vorüber, da gibt es schon wieder Streit um Outfits von Herzogin Meghan.

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