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Queen Elizabeth II.: Ziert mit schwarzen Haaren den „Tatler“-Pop-Art-Titel

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Von: Annemarie Göbbel

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Queen Elizabeth II. wird die Juni-Ausgabe des Tatler-Magazins zieren – als Pop-Art-Kunstwerk des Künstlers Oluwole Omofemi
Queen Elizabeth II. wird die Juni-Ausgabe des Tatler-Magazins zieren – als Pop-Art-Kunstwerk des Künstlers Oluwole Omofemi (Symbolbild). © Steve Parsons/dpa

So hat man Queen Elizabeth II. noch nie gesehen. Ein Porträt der Monarchin aus dem Jahr 1955 diente dem nigerianischen Künstler Oluwole Omofemi als Inspiration für das Pop-Art-Cover des Juni-“Tatlers“

London – Ein Schwarz-Weiß-Porträt der Monarchin aus dem Jahr 1955 war die Grundlage für den nigerianischen Künstler Oluwole Omofemi (34). Es war die Inspiration für ein speziell in Auftrag gegebenes Ölgemälde. Es soll anlässlich des historischen Platinjubiläums der Königin die Juli-Ausgabe des „Tatler“-Magazins zieren.

In seinem charakteristischen Pop-Art-Stil hat Oluwole Omofemi (34) gut erkennbar Elemente des Originalfotos von Queen Elizabeth II. (96) beibehalten, etwa das Diadem, die Halskette und die Schärpe mit dem Stern des Hosenbandordens, die zu einem der reichsten Königshäuser gehören. Andere Elemente hat er neu interpretiert. In seinem Gemälde ist die Regentin vor einem leuchtend gelben Hintergrund zu sehen, ihr Kleid weist ein flächiges Blumenmuster auf und ihre Haare sind schwarz.

Omofemi verbindet eine persönliche Geschichte mit Ihrer Majestät. Das Foto, das dem 34-Jährige als Grundlage für sein Gemälde diente, stammt aus der Zeit des Besuchs der Queen in Nigeria im Jahr 1956. Der Großvater des Künstlers sah sie vorbeifahren und der Menge zuwinken. „Als ich aufwuchs, hörte ich viel Gutes über die Königin und ihren Einfluss – nicht nur im Vereinigten Königreich, sondern auch im Commonwealth und in der ganzen Welt“, sagt Oluwole über diese Verbundenheit.

Vier Wochen lang dauerte die Schaffensphase, während derer der Maler sogar in einem von seiner Frau getrennten Schlafzimmer schlief. Selbst beim Essen hätte er sich das Bild auf seinem Bildschirmschoner angesehen: „Gott hat mir dabei geholfen... Es ist das wichtigste Projekt meines bisherigen Lebens“, sagt er darüber.

Dem „Tatler“-Magazin verriet er, wie er sich dem Projekt näherte. Im Versuch, das Wesen des Themas einzufangen, hätte er sich vorgestellt, vor der Monarchin, die im Juni ihr 70. Thronjubiläum begehen wird, zu stehen. Nichts hat er seitdem Zufall.

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