Gefahr beim Online-Shopping

Betrug bei Amazon am Prime-Day 2021: Wie Kunden sich jetzt schützen können

Kunde bestellt am Laptop online
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Beim Online-Shopping über Amazon sollten Kunden jetzt besonders vorsichtig sein.

Der Amazon Prime-Day 2021 lockt auch Betrüger an. Mit einfachen Tricks können sich Kunden rund um die Rabatt-Tage schützen.

Deutschland – Online-Shopping hat gerade in Zeiten des Homeoffice einige Vorteile. So werden die gewünschten Artikel direkt bis vor die Haustür geliefert. Doch vor allem Aktionen, wie der Amazon Prime Day 2021* locken auch Betrügern an, berichtet RUHR24*.

UnternehmenAmazon
Gründung5. Juli 1994, Bellevue, Washington, Vereinigte Staaten
GründerJeff Bezos
Ernannter CEOAndy Jassy (5. Juli 2021–)

Amazon Prime Day 2021: Warnung vor Betrug per E-Mail

Egal, ob der richtige Grill für das Gartenfest, Artikel für den Sommerurlaub oder Elektronik – auf Online-Plattformen wie Ebay oder Amazon gibt es die unterschiedlichste Ware zu verschiedenen Preisen. Beim Amazon Prime-Day will das Unternehmen die Kunden mit besonderen Schnäppchen locken*. Doch rund um die Rabatt-Tage ist Vorsicht geboten.

Denn bei Amazon bieten verschiedenste Anbieter ihre Produkte an – nicht selten sind auch Kriminelle unter ihnen und warten nur auf eine Unaufmerksamkeit der Käufer oder sie verschicken Mails, die denen von Amazon täuschend ähnlich sehen. So wollen die Betrüger an Passwörter, Bankdaten oder auch persönliche Daten kommen.

Mehr als 2300 „verseuchte oder verdächtige neue Domänen im Zusammenhang mit dem Stichwort Amazon“ hat das Portal Infopoint Security alleine in den vergangenen 30 Tagen festgestellt. Dabei stuften die Experten 46 Prozent der neuen Domänen zweifelsfrei als böswillig ein (mehr News zu Warnungen und Rückrufen* bei RUHR24).

Online-Shopping bei Amazon: Betrug mit einfachen Tricks erkennen

Ein wichtiger Schritt ist es, bei den E-Mails, die angeblich von Amazon stammen, den Absender zu überprüfen. Je nachdem, ob Kunden über die deutsche oder beispielsweise die britische Seite des Online-Händlers bestellen, sollte hinter dem „@“ entsprechend „amazon.de“ oder „amazon.co.uk“ stehen. Einige vertrauenswürdige Absende-Adressen sind etwa „auto-confirm@amazon.de“ und „no-reply@amazon.de“.

Diese Absender stuft GMX unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur (dpa) als sicher ein. Aufpassen sollten Kunden auch, wenn in den Mails Links versendet werden. Vertrauenswürdige Internetadressen des Anbieters haben laut GMX einen Punkt vor „amazon“ und „niemals eine Zahl“.

Die Verbraucherzentrale NRW rät zudem, die Cookies im Browser regelmäßig zu löschen und „so wenig digitale Spuren wie möglich“ zu hinterlassen. Dabei hilft es etwa die Internetseiten im anonymen Modus zu öffnen. Dadurch können Anbieter wie Google in Chrome beispielsweise den Browserverlauf nicht speichern

Warnung vor Betrug bei Amazon: Verbraucherzentrale gibt Tipps

Bei der Bezahlung sollten Nutzer zudem darauf achten, eine sichere Bezahlmethode zu wählen. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt daher, lieber per Lastschrift oder auf Rechnung zu bezahlen statt per Vorkasse.

Ein Warnzeichen für einen Betrug bei Amazon könnten fehlerhafte Formulierungen und Rechtschreibfehler in der E-Mail sein. Zudem frage Amazon seine Nutzer niemals per Mail nach persönlichen Daten oder fordert Kunden ohne Bezug zu einer Bestellung auf, die Zahlungsinformationen zu ändern, mahnt GMX.

Bei Aktionen zum Online-Shopping, wie dem Amazon Prime-Day, sollten Kunden wichtige Regeln kennen.

Wer eine verdächtige Mail erhalten hat, sollte auf keinen Fall auf die darin enthaltenen Links klicken und die E-Mail direkt bei Amazon melden. Das geht einfach, indem Verbraucher die Mail als Anhang an „stop-spoofing@amazon.com“ senden oder sich direkt an den Kundenservice im Hilfebereich von Amazon wenden.

Video: Betrug über WhatsApp - Warnung für Verbraucher

Aber Verbraucher sollten nicht nur beim Einkauf über Portale wie Amazon vorsichtig sein. Immer wieder gibt es Warnungen vor Betrugs-SMS von der Verbraucherzentrale*. Auch per WhatsApp versuchen es Kriminelle, an Daten von Nutzern zu gelangen. Sogar das Landeskriminalamt (LKA) warnt vor verdächtigen Nachrichten, in denen über den Messenger gefährliche Links verbreitet werden. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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