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Preise für Lebensmittel steigen erneut: Vor allem Milchprodukte betroffen

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Von: Simon Stock

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Die Preise für Lebensmittel steigen weiter. Vor allem bei Milchprodukten wurde nun an der Kostenschraube gedreht. Aber auch andere Produkte sind betroffen.

Hamm/NRW - Das Leben in Deutschland wird immer teurer. Die Preise für Benzin sind trotz Tankrabatt hoch, die Kosten für Gas explodieren als Folge des Ukraine-Krieges - und wer sich angesichts dieser schlechten Nachrichten was Tröstliches im Supermarkt oder Discounter gönnen möchte, bekommt beim Blick auf die Preisschilder große Augen. Die Inflation schlägt auch hier voll durch.

Die Preise ändern sich fast wöchentlich - und aus Sicht der Kunden und Verbraucher nicht zum Guten. Handelsexperten sprechen von einer „dynamischen Lage“. Teilweise müssen Mitarbeiter im wöchentlichen Rhythmus die Preisschilder an den Regalen ändern. In Discountern, Supermärkten und im Einzelhandel gelten mittlerweile auch neue Regeln für Preisschilder.

Preisvergleich bei Lebensmitteln: Vor allem Milchprodukte teurer

In den vergangenen sieben Tagen sind über 20 Produkte im Regal teurer geworden. Nicht alle Produktsparten sind von einer Erhöhung der Preise betroffen. Laut Preisvergleich von Fokus Online Money zogen bei Supermärkten und Discountern wie Edeka, Rewe, Aldi, Penny, Netto und mehr vor allem die Kosten für Milchprodukte an. Demnach kostet Speise- und Magerquark beispielsweise flächendeckend 50 Cent mehr. Gleiches gilt für Skyr.

Mehr Geld - bis zu 10 Cent - müssen Kunden auch für Käse- und Kartoffel-Produkte ausgeben. Darunter auch bei Gouda, Butterkäse, Harzer und Emmentaler. Marken-Produkte bei Streichkäse sind ebenfalls flächendeckend um 10 Cent teurer geworden.

Auch bei Fleisch sind nach Angaben der Marktbeobachter in allen Supermarkt- und Discounter-Ketten in jüngster Zeit die Preise gestiegen. Für das Kilo Hackfleisch (gemischt) werden Grundpreise von mittlerweile 12 Euro bis teilweise 22 Euro aufgerufen. Schnitzel gibt es ab 4,45 Euro aufwärts.

Preissteigerungen in Supermärkten, Discountern und Drogerieketten

Weitere Produkte, die jüngst teurer geworden sind: Butter- und Kaisergemüse sowie Pommes aus der Tiefkühltruhe kosten bis zu 10 Cent mehr, geradezu passend zu den Fritten wurde auch Tomaten-Ketchup teurer. Auch Apfelschorle und Tortilla Chips sind von Preissteigerungen betroffen.

Auch Drogeriemärkte haben in den vergangenen Tagen an der Preisschraube gedreht: Deo, Haarfärbemittel und Lippenbalsam kosten mehr. Je nach Marke stiegen die Preise in diesen Kategorien um 5 Prozent, schreibt Fokus Online Money. Vor zehn Jahren meldete Schlecker Insolvenz an. Jetzt wird über eine mögliche Rückkehr des Drogerie-Riesen spekuliert.

Sparen kann man es zwar schlecht nennen, wenn man sich ein neues Handy kauft. Manchmal ist ein neues Smartphone aber nötig. Aldi Nord startete am 30. Juni den Verkauf eines speziellen iPhones - zu einem guten Preis.

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