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Sonnenstich oder Hitzeschlag? So erkennen Sie die Unterschiede

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Von: Kristina Köller

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Temperaturen um die 40 Grad, die Sonne knallt vom Himmel. Wer nicht aufpasst, bekommt einen Sonnenstich oder Hitzschlag. Wie sehen die Symptome aus? Was ist der Unterschied?

NRW - Die Hitze ist da, in NRW herrschen Temperaturen weit über 30 Grad. Viele Menschen suchen Zuflucht in der Kühle - sei es im klimatisierten Büro, im Keller oder sogar während eines Einkaufs im Supermarkt/Discounter. Beliebt ist bei diesen Temperaturen natürlich auch der Besuch am Badesee oder im Schwimmbad. Doch dabei ist auch Vorsicht geboten: Denn, wer zu viel Sonne abbekommt, läuft Gefahr, sich einen Sonnenstich einzuhandeln. Bei Überanstrengung in der Hitze droht gar ein Hitzschlag.

Der DWD hat wegen des Wetters am Dienstag, 19. Juli, eine Warnung ausgesprochen. Vorweg deshalb der Hinweis: Bekommt jemand in der großen Hitze Probleme, suchen Sie ärztliche Hilfe und setzen Sie im Notfall einen Notruf ab.

Sonnenstich bei Hitze: Wie man ihn sich einhandelt

Gehört hat davon wohl fast jeder schon einmal - oder eine Warnung ausgesprochen à la „Pass auf, dass du dir keinen Sonnenstich holst“. Doch was genau ist eigentlich ein Sonnenstich? Wie bekommt man ihn? Und was sind typische Anzeichen und Symptome? Außerdem wichtig zu wissen: Einen Hitzschlag ist nicht dasselbe wie ein Sonnenstich.

Wie die Apotheken Umschau schreibt, können Menschen einen Sonnenstich erleiden, die zu viel Sonne auf den Kopf und den Nackenbereich bekommen haben. „Durch die Hitze kommt es zu einer Irritation des Gehirns und der Hirnhaut“, heißt es dort. Diese wiederum löse Entzündungsreaktionen aus. Auch eine Hirnschwellung kann demnach eine Folge sein.

Sonnenstich bei Hitze in NRW: Die Symptome und Anzeichen

Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie man einen Sonnenstich erkennt. Wir listen hier mögliche Symptome eines Sonnenstichs auf:

Das Deutsche Rote Kreuz gibt auf seiner Webseite zu bedenken, dass Symptome eines Sonnenstichs auch erst auftreten können, wenn der Betroffene schon längst keiner Sonneneinstrahlung mehr ausgesetzt ist.

Sonnenstich: Diese Erste-Hilfe-Maßnahmen sollte man ergreifen

Gleichzeitig gibt es einige Empfehlungen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen. Demnach sollte der Betroffene an einen kühlen Ort gebracht werden. Sein Oberkörper sollte erhöht gelagert und der Kopf mit nassen Tüchern gekühlt werden. Bewusstsein, Atmung und Lebenszeichen müssen immer wieder kontrolliert werden. Wenn der Betroffene bei Bewusstsein ist, sollte er Flüssigkeit aufnehmen. Und ganz wichtig: Im Zweifel ärztlichen Rat suchen oder im akuten Notfall unter 112 einen Notruf absetzen.

Wer einem Sonnenstich vorbeugen will, sollte laut DRK nicht zu lange in der Sonne bleiben - vor allem nicht in der Mittagszeit. Kopf- und Nackenbedeckungen bieten Schutz, wenn es sich nicht ganz vermeiden lässt, an einem sehr heißen und sonnigen Tag nach draußen zu gehen.

Sonnenstich oder Hitzschlag: Das sind die Unterschiede

Übrigens: Ein Hitzschlag ist nicht mit einem Sonnenstich gleichzusetzen, auch wenn die Begriffe im Alltag oft durcheinander geworfen werden. Ein Hitzschlag ist laut Apotheken Umschau noch wesentlich gefährlicher als ein Sonnenstich. Einen Hitzschlag kann man durch körperliche Überanstrengung in heißer Umgebung bekommen. Die Symptome eines Hitzschlags:

Aus der Berichterstattung geht auch dieser dringende Appell hervor: „Bringen Sie den Betroffenen sofort aus der Hitze und rufen Sie den Notarzt. Kühlen Sie seinen ganzen Körper mit feuchten Tüchern und kontrollieren Sie Atmung und Bewusstsein. Leisten Sie im Notfall Erste Hilfe.“

Weitere Tipps: Bei Hitze sollte man einige Lebensmittel besser nicht kaufen. Pools und Rasensprenger - bei Hitze sehr beliebt - könnten ein „echtes Problem“ werden - Stichwort Wasserknappheit.

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