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Gewitter: Schutz bei Unwetter – Gefahr von Blitzen lässt sich erkennen

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Von: Lena Zschirpe

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Blitze erhellen die Nacht über einer Stadt
Blitze kann man mit etwas Feingefühl erahnen. © Patrick Pleul/dpa

Gewitter und Blitze sind immer auch eine potenzielle Gefahr. Doch wie kann man sich bei diesem Wetter schützen?

Dortmund - In Deutschland sterben vier Personen pro Jahr bei Blitzunfällen, 110 werden laut der Blitzforschung des Verbands der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) verletzt. Wie RUHR24* berichtet, kann man sich vor Blitzen schützen und sie sogar vorher schon erahnen. Wertvolle Informationen, denn der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor Gewitter*.

Technisch-wissenschaftlicher VerbandVerband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.
CEOAnsgar Hinz (14. Apr. 2016–)
Gründung21. Januar 1893

Wetter und Blitzgefahr: Wie man sich vor einem Gewitter schützt

Wie Wetteronline.de berichtet, führt vor allem fahrlässiges Verhalten oder Unwissenheit dazu, dass Opfer mit einem lebensgefährlichen Blitzschlag in Berührung kommen. Dabei kann das Risiko schon mit wenigen Grundregeln und Tipps reduziert werden.

So sollte man sich bei einer Wetterlage mit Gewitterpotenzial nie zu weit von einem Schutz bietenden Gebäude entfernen. Ideal ist es, wenn man sich während des Unwetters in dem jeweiligen Gebäude aufhalten kann. Im Notfall kann auch ein Auto mit geschlossenen Fenster „weitgehende Sicherheit vor den Folgen eines Blitzschlages“ bieten, wie die Experten des Wetterdienstes schildern.

Richtig gefährlich wird es dagegen, während eines Gewitters unter freiem Himmel zu bleiben* oder Schutz unter Bäumen zu suchen. Auch erhöhte Positionen im Freiem sollten unbedingt gemieden werden - denn dort schlägt der Blitz mit Vorliebe ein (mehr zu Klima und Wetter* bei RUHR24).

Gewitter und Blitze: Welche Orte sind sicher bei der Wetterlage?

Laut dem VDE gibt es grundsätzlich mehrere Orte, an denen Verbraucher vor Blitzen geschützt sind. Da wären:

Als unsicher bis hin zu gefährlich bei einem Gewitter gelten hingegen Positionen unter oder in der Nähe von:

Blitzgefahr bemerken: Wie man sich bei Gewitter in Sicherheit bringt

Gibt es konkrete Anzeichen für potenzielle Blitze? Ein anbahnendes Gewitter ist nicht nur durch den Wetterbericht vorhersehbar, sondern auch körperlich spürbar. So kann man oft ein Kribbeln auf der Haut wahrnehmen bevor Blitzgefahr besteht.

Auch die Haare beginnen, sich aufzustellen und in der Luft sollte man laut den Experten von Wetteronline ein Knistern spüren. Der Hintergrund von aufgestellten Haaren unter einer dunklen Wolke ist elektrische Aufladung. Der Blitz sucht sich einen Weg, um seine Ladung auszugleichen. Wer solche Vorgänge in seiner Umgebung wahrnimmt, sollte sich immer so schnell wie möglich in Sicherheit bringen. Denn sie können Vorboten eines Gewitters sein.

Körperliche Anzeichen vor Gewitter und Unwetter: Entfernung abschätzen

Um abzuschätzen, wie weit das Gewitter entfernt ist, sollte man auf die Zeit achten, die zwischen dem Blitz und Donnergeräusch vergeht. Der Schall des Donners legt pro Sekunde etwa 300 Meter zurück. Bei drei Sekunden ist der Blitz also etwa einen Kilometer entfernt. Dann besteht schon höchste Gefahr.

Aber auch wenn das Gewitter bereits abzieht, können noch Blitze kommen und sogar noch mehrere Kilometer außerhalb des eigentlichen Gewitters einschlagen. Daher sollte man bei Donner und Blitzen immer achtsam sein. In offener Natur ist Donner etwa 15 Kilometer weit zu hören. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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