Bill Gates auf Platz zwei verwiesen

Bezos hat am meisten: So viel verdient der Amazon-Chef

Er ist der Mann der Bill Gates überholt hat: Amazon- Gründer Jeff Bezos!

New York - Amazon-Gründer Jeff Bezos ist nun der reichste Mensch der Welt. Das verkündete das US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ am Dienstag (Ortszeit). Bezos übernahm mit einem geschätzten Gesamtvermögen von 112 Milliarden US-Dollar die Spitzenposition in der alljährlichen Bestenliste der reichsten Menschen der Welt. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte Bezos sein Vermögen um ganze 39,2 Milliarden Dollar steigern.

Microsoft-Chef landet auf dem zweiten Platz

Auf dem zweiten Platz folgt Microsoft-Gründer Bill Gates mit einem geschätzten Vermögen von 90 Milliarden Dollar. Gates wurde in den vergangenen 24 Jahren insgesamt 18 mal zum reichsten Menschen der Welt gekürt, er konnte sein Vermögen in Gegensatz zum Vorjahr jedoch „nur“ um vier Milliarden Dollar aufbessern. Die weiteren Plätze belegen US-Staranleger Warren Buffett (84 Milliarden Dollar), der Franzose Bernard Arnault (72 Milliarden Dollar) und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (71 Milliarden Dollar

US-Präsident Donald Trump rangiert mit 3,1 Milliarden Dollar auf dem 766. Platz. Trumps Vermögen fiel demnach um 400 Millionen Dollar gegenüber dem Vorjahr, als er den 544. Rang belegte.

Insgesamt sind 2.208 Milliardäre auf der diesjährigen Forbes-List enthalten. Diese haben zusammengerechnet ein Vermögen von 9,1 Billionen Dollar. Das durchschnittliche Vermögen beträgt 4,1 Milliarden Dollar, laut Forbes ein neuer Bestwert.

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Sprachsoftware Alexa übertrifft die Erwartungen

Alexa übertrifft Erwartungen Der US-Onlineriese Amazon hat auch dank seines digitalen Assistenzsystems Alexa im vierten Quartal ein kräftiges Gewinnplus verzeichnet. Der Nettogewinn stieg von 749 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum um mehr als das Doppelte auf 1,9 Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Insgesamt setzte Amazon im vierten Quartal 60,5 Milliarden Dollar um - 38 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Dabei war neben den Cloud-Diensten des Unternehmens auch das Sprachassistenzsystem Alexa ein bedeutender Faktor. "Unsere Projektionen für 2017 für Alexa waren optimistisch - und wir haben sie weit übertroffen", sagte Amazon-Chef Jeff Bezos. "Wir sind nun an einem bedeutenden Punkt angelangt, an dem andere Unternehmen und Entwickler die Einführung von Alexa beschleunigen."

Das Assistenzsystem soll Nutzern etwa über die vernetzten Echo-Lautsprecher des Unternehmens mithilfe intelligenter Algorithmen Fragen beantworten oder Bestellungen annehmen und so zu einem zentralen Bestandteil der Amazon-Plattform werden. Anleger reagierten auf die Amazon-Zahlen positiv. Die Aktien legten nachbörslich um rund sechs Prozent auf 1474 Dollar (1180 Euro) zu.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / Michael Reyno / Michael Reynolds

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