Auch im Umland

Immobilien verteuern sich weiter rasant

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In den größten deutschen Städten müssen Käufer 2019 für Wohnungen 9 Prozent mehr bezahlen als im dritten Quartal 2018. Foto: Lothar Ferstl/dpa

Ein Ende des Immobilienbooms ist nicht in Sicht. Bundesbürger müssen immer tiefer in die Tasche greifen, um ein Eigenheim oder Eigentumswohnung zu finanzieren.

Wiesbaden (dpa) - Die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland steigen weiter kräftig. Im dritten Quartal verteuerten sich Immobilien durchschnittlich um 4,9 Prozent gemessen am Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Vor allem in den größten sieben deutschen Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf schossen die Preise nach oben: Dort mussten Käufer für Wohnungen 9 Prozent mehr bezahlen als im dritten Quartal 2018.

Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten 7,5 Prozent mehr. In den übrigen deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern verteuerten sich Wohnungen um 5,8 Prozent und Häuser um 7,8 Prozent. In städtischen Kreisen außerhalb von kreisfreien Großstädten kletterten die Preise für Wohnungen und Häuser um rund 5 Prozent, so die Wiesbadener Statistiker.

Niedrige Zinsen, die gute Konjunktur und Bevölkerungswachs treiben die Preise für Wohnungen und Häuser vielerorts seit Jahren nach oben. Auch immer teureres Bauland sorgt für Druck.

Zwischen 2008 und 2018 sind die Preise für Immobilien in Deutschland um fast 50 Prozent gestiegen, hatten jüngst Daten des Statistisches Bundesamtes gezeigt. Seit 2015 hat sich der Boom demnach noch beschleunigt. Auch dünn besiedelte Landkreise wurden erfasst.

Mitteilung Destatis

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