„Zeitnah kommerziell befischen“

Skurril: Fischer freuen sich über Klimawandel-Folge - Bald Nordsee-Thunfisch in den Läden?

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Ein Kabeljau auf einem Fischmarkt in Großbritannien.

Nicht nur „zahlreiche Probleme“ sondern auch „einige Chancen“ sehen Fischerei-Verbände im Klimawandel. Sie hoffen auf Nordsee-Sardinen und -Thunfisch.

Magdeburg - Der Klimawandel bietet für die Fischerei aus Sicht von Verbandsvertretern neben zahlreichen Problemen auch einige Chancen. Positiv sei etwa, dass einige wärmeliebende Fische vermehrt in der Nordsee anzutreffen seien, sagte der Verbandschef der Deutschen Hochseefischerei, Uwe Richter, am Dienstag in Magdeburg. 

Klimawandel: Sardinen und Thunfisch nun vermehrt in der Nordsee - Fischer erfreut

Als Beispiel nannte er Sardinen oder den Thunfisch. Vermehrten sich die Bestände dort weiter, könnten sie zeitnah kommerziell befischt werden. In den nördlichen Breiten sorge der Klimawandel dafür, dass die Bestände von Makrele und Kabeljau mehr hergäben, so Richter.

Am Dienstag startete in Magdeburg der mehrtägige Deutsche Fischereitag. Bei dem Bundestreffen diskutieren Angler, Teichwirte und Fischer bis Donnerstag über aktuelle Herausforderungen. Ein Schwerpunkt dabei sind die Auswirkungen des Klimawandels. Zu dem Treffen werden laut Dachverband rund 220 Teilnehmer erwartet.

Eine umstrittene Reise auf ihrer Mission gegen den Klimawandel unternimmt derzeit Greta Thunberg. In die Kritik waren zuletzt auch die häufigen Flugreisen von Bundestagsabgeordneten geraten - nicht zuletzt die der Grünen. Fisch-Esser in Deutschland mussten unterdessen zuletzt aufpassen - in einem Rückruf warnte ein Anbieter vor ernsten Gesundheitsgefahren.

dpa

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