Chipkrise beim Autobauer

Kurzarbeit bei Daimler: Verunsicherung der Mitarbeiter wächst

Im Werk Rastatt der Daimler AG in Rastatt (Baden-Württemberg) steht ein Mitarbeiter an einem Montageband für den der Einbau der Dachbedieneinheit an der Mercedes-Benz A-Klasse und des GLA mittels Schwingsitz.
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In den Daimler-Werken sind Mitarbeiter immer wieder in Kurzarbeit. Die Ungewissheit steigt.

Seit Beginn des Jahres mussten die Mitarbeiter von Daimler aufgrund der Chipkrise immer wieder in Kurzarbeit. Die Verunsicherung wächst.

Stuttgart - Im Februar stellte der Autobauer Daimler die Produktion am Werk in Rastatt erstmals temporär still und schickte die Mitarbeiter in die Kurzarbeit. Grund war der Lieferengpass von wichtigen Halbleiterkomponenten, der bis heute anhält. Inzwischen mussten sich die Mitarbeiter an mehreren Standorten mehrfach in die Kurzarbeit begeben und es ist kein Ende in Sicht.
BW24* deckt auf, warum die Mitarbeiter von Daimler aufgrund der wochenlagen Kurzarbeit verzweifelt sind.

Im Laufe der Monate standen die Werke in Rastatt, Bremen und auch am Zukunftswerk in Sindelfingen still. Daimler-Chef Ola Källenius rechnet nicht mit einer Besserung der Lage vor 2023. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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