Wieder offen

„Russen-Aldi“ Mere: Sprecherin warnt vor dramatischen Folgen

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Beim „Russen-Aldi“ Mere standen die Kunden vor leeren Regalen - der Discounter musste zeitweise schließen.

Beim „Russen-Aldi“ Mere standen die Kunden vor leeren Regalen. Nun hat der Discounter wieder geöffnet. Aber eine Sprecherin warnt vor dramatischen Folgen.

Update vom 8. Februar 2019: Schon nach fünf Tagen ging dem „Russen-Aldi“ Mere in Leipzig die Ware aus. Seit Mittwoch ist der Discounter, der zur deutschen Tochter „TS Markt“ des Russen-Discounters „Torgservis“ gehört, wieder geöffnet. Fragt sich nur, wie lange es diesmal dauert, bis er wieder zu Engpässen kommt. Stand Freitag bekommen die Kunden dort noch Waren. „Momentan läuft alles gut“, sagt eine TS-Markt-Sprecherin, die namentlich nicht genannt werden will, der Bild-Zeitung.

Allerdings betont die Sprecherin des „Russen-Aldi“ auch: „Wir können nicht ausschließen, dass es erneut zu Lieferschwierigkeiten kommt.“ Sie nennt auch einen Grund, warum die Kunden vor leeren Reaglen standen:  „Wir hatten einfach nicht mit solch enormen Andrang gerechnet. Viele Waren waren ausverkauft.“

Was die Sprecherin des „Russen-Aldi“ nicht verrät: Welche Waren nicht zügig nachgeliefert werden konnten. Die Bild-Zeitung will allerdings erfahren haben, dass vor allem Tiefkühlfleisch und Wurstwaren ausverkauft waren. Auch am Mittwoch soll es beim Discounter Mere weder Salami noch Mettenden gegeben haben.

Video: Russen-Aldi „Mere“ kämpft mit Lieferengpässen

Update vom 4. Februar 2019, 15.44 Uhr: Irre Wendung beim „Russen-Aldi“ Mere in Leipzig. Wenige Tage nach der Eröffnung muss der Discounter bereits wieder schließen. Der Grund sind offenbar Lieferschwierigkeiten. Am 6. Februar will Mere ab 9.00 Uhr wieder für seine Kunden da sein.

Update vom 28. Januar 2019: An diesem Dienstag (29. Januar) soll die erste Filiale des russischen Discounters Torgservis in Leipzig eröffnen - ausgerechnet in einer alten Aldi-Filiale am nördliche Rand der Messestadt. Erstmals versucht ein russischer Discounter auf den deutschen Einzelhandel Fuß zu fassen.

Beim Blick durch die Fensterscheibe auf die knapp 1000 Quadratmeter große Verkaufsfläche wird die puristische Einrichtung des Marktes deutlich. Hier werden Obst und Gemüse nicht unter schmeichelndem Licht angeboten. Der Kunde greift die Ware direkt von der Palette ab. Auch die Einkaufswagen sind gebraucht. Günstig soll es eben sein. „Wir arbeiten nach dem Motto „Jeden Tag nur Tiefstpreise“ heißt es auf der Internetseite der deutschen Tochter von Torgservis, TS-Markt. Lebensmittel machen demnach 70 Prozent des Sortiments aus. Der Rest ist Tierbedarf Haushaltswaren, Drogerieartikel und Bekleidung.

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Neuer Discounter „Mere“ macht Aldi und Lidl Konkurrenz - aber es gibt Probleme

Update vom 14. Januar: Eine Mutter kauft eine Kinderhose bei Lidl. Als die das Produkt genauer ansieht, dürfte sie ziemlich erstaunt gewesen sein. Und auch bei Aldi gibt es Ärger wegen eines Produktes.

Update vom 28. Dezember: Ein Billig-Discounter, der die Preise von Lidl und Aldi sogar noch unterbietet und den beiden deutschen Aushängeschildern auf dem Markt gefährlich werden könnte. Diese Beschreibung trifft auf die russische Billig-Kette „Mere“ zu, deren erste deutsche Filiale kürzlich eröffnet werden sollte.

Schnäppchenjäger müssen aber wohl noch etwas länger auf die Eröffnung des ersten „Mere“-Supermarkts in Deutschland warten, da der Discounter mit Lieferanten-Problemen zu kämpfen hat (Siehe Update am 17. Dezember), und auch sonst läuft es alles andere als rund bei der Billig-Kette.

Der Super-Billig-Discounter hat noch keinen Namen

Wie chip.de auch unter Berufung auf die Lebensmittel-Zeitung berichtet, hat das russische Unternehmen mit namenrechtlichen Problemen zu kämpfen. Ursprünglich sollte der deutsche Ableger des russischen Unternehmens „Torgservis“ auf den Namen „Centwelt“ hören, um die Kampf-Preise des Discounters auch im Namen noch einmal zu betonen. Dagegen wehrte sich jedoch die Firma „Centi“, ein Großhändler für Haushalts- und Gartengeräte, die bereits eine Kette mit dem Namen „Centiwelt“ betreibt.

So wechselte die Mutterfirma auf den Namen „Mere“, unter dem man schon in Rumänien mehrere Filialen eröffnet hatte. Doch auch mit diesem Namen gibt es Probleme. Die „Mera Tiernahrung GmbH“ legte wegen der klanglichen Ähnlichkeit Beschwerde beim EU-Markenamt ein. 

Es bleibt also abzuwarten, unter welchem Namen der Mega-Billig-Discounter Anfang 2019 an den Start gehen wird. Ein neuer Termin für die Eröffnung der ersten Filiale in Leipzig steht jedenfalls: Statt wie ursprünglich geplant am 17. Dezember soll diese nun laut Mitteldeutscher Zeitung am 29. Januar eröffnen. Das erklärt Gernot Falk, Verantwortlicher für das Asset- und Centermanagement der auf Einzelhandelsimmobilien spezialisierten ILG Gruppe (München).

Verwirrung um den Namen eines Discounters ist allerdings nicht ganz ungewöhnlich. Zum Beispiel hat auch Aldi in Österreich einen anderen Namen.

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Wann kommt Discounter „Mere“ nach Deutschland? Neuer Termin angekündigt

Update vom 17. Dezember: Am Montag sollte es eigentlich soweit sein - eine erste Filiale des russischen Billig-Discounters „Mere“ sollte in Leipzig eröffnen und mit Dumping-Preisen den Platzhirschen Aldi und Lidl Konkurrenz machen. Doch daraus wurde nichts: Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, wurde der Start der Discounter-Kette aus Russland verschoben. Neuer Termin für den Deutschland-Start sei nun frühestens Ende Januar, heißt es. 

Die Begründung für den Verzug: Die Ware, die im Leipziger Einkaufszentrum „Treff Portitz“ verkauft werden soll, hänge noch in Sibirien fest. Außerdem fehle es an Mitarbeitern: Mehrere Verkäufer-Stellen seien noch unbesetzt. 

„Mere“ tritt gegen Aldi und Lidl an - So übel sehen die Filialen aus

Update vom 2. Dezember: „Mere“ - merken Sie sich diesen Namen gut! Schon bald könnten Sie nämlich dort besonders günstig Käse, Milch, Wurst und Obst einkaufen. Der Billig-Discounter aus Russland will den Marktführern Aldi und Lidl Konkurrenz machen. Das russische Unternehmen „Torgservis“, das hinter der Marke steckt, expandiert. Es hat zuletzt in Polen und Rumänien Filialen eröffnet. Nun hat es Deutschland ins Visier genommen.

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Wie knallhart „Mere“ in den Markt drängen könnte, zeigt ein Blick nach Rumänien. Dort unterbot der Billig-Discounter marktübliche Preise für Kaffee, Wurst oder Nudeln um bis zu 20 Prozent. Lidl und Penny waren plötzlich nicht mehr günstig, sondern deutlich teurer!

Das Billig-Image sieht man jedoch auch in der Gestaltung der Filialen. Wie chip.de berichtet, liegt die Ware auf Paletten und Pappkartons, Regale gibt es nicht. Die Filialen würden an „riesige Lagerhallen“ erinnern, schreibt chip.de.

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Video: Discounter „Mere“ bald auch in Deutschland?

Kunden scheinen aber kein Konsumvergnügen zu suchen, sondern nur eines zu erwarten: Angebote! Dementsprechend auch der Slogan des Unternehmens: "Low Cost. Every Day" - „Niedrige Preise. Jeden Tag“. Die Fotos, die in einer rumänischen Mere-Filiale aufgenommen wurden, dürften manche Kunden schockieren. Mit dem in Deutschland gewohnten „Einkaufserlebnis“ auch von den Discountern, die immer schicker werden, hat das wenig zu tun.

Discounter „Mere“ plant erste Filiale in Leipzig

Die Deutschland-Offensive soll im Dezember in Leipzig starten. Dort hat man sich in das Einkaufszentrum „Portitz-Treff“ eingemietet. Diese 800 Quadratmeter sollen nur der Anfang sein. Mittelfristig sollen 100 Filialen in Deutschland eröffnen, inbesondere in Norddeutschland, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Berlin. 

Aldi Lidl, Penny und Co. kriegen russischen Konkurrenten

Erstmeldung vom 14. November: München - Das Discountergeschäft in Deutschland boomt: Geschäfte wie Aldi, Lidl, Penny oder Netto verzeichnen rund 43 Prozent des Umsatzes im deutschen Lebensmitteleinzelhandel für sich. Ganz besonders erfolgreich sind hier die Filialen von Lidl und Aldi: rund 80 Prozent der Verbraucher kaufen bei einem der beiden Supermärkte ein.

Den Konzernen geht es mittlerweile sogar so gut, dass beide verschiedene Großprojekte starten: Die Schwarz-Gruppe, der Lidl-Mutterkonzern, mischt nun aktiv in der deutschen Abfallwirtschaft mit und Aldi bietet seinen Kunden sogar direkt am Parkplatz eine Tankstelle. An dieser Vormachtstellung können nicht einmal immer wiederkehrende Rückrufaktionen der Supermärkte rütteln. Doch nun scheint ein neuer Konkurrent den deutschen Billigmarkt aufzumischen: Die russische Discounterkette Torgservis. Ihre Tochter TS Markt GmbH soll jetzt in Deutschland neue Standorte suchen.

Aldi/Lidl-Konkurrent: „Mere“ will zuerst nach Ostdeutschland

Mehr als 100 Standorte sucht der russische Supermarkt gerade in Deutschland, so die „Lebensmittelzeitung“. Besonders interessant seien neue Filialen in Ostdeutschland, aktuell suche die TS Markt GmbH in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg nach Betriebsflächen.

Der Grund für die Fokussierung auf ostdeutsche Gebiete sei die angestrebte Zielgruppe: Vor allem Immigranten und osteuropäische Staatsbürger sollten von dem Warenangebot überzeugt werden, heißt es.

Woher das Geld für eine solche Expansion stammt? Der Discounter Torgservis ist laut epochtimes.de in Russland wahnsinnig erfolgreich. Das 2009 gegründete Unternehmen habe in den letzten vier Jahren die Zahl der Filialen verfünffachen können, der Außenumsatz habe sich in der gleichen Zeitspanne auf 1,3 Milliarden Euro verdreifacht. „Außerdem verfolgt die Kette ein Franchise-Modell, wodurch jede Filiale eine eigene Rechtspersönlichkeit darstellt“, so die Zeitung weiter.

So wäre es 2017 für den Discounter möglich gewesen, aus den ländlichen russischen Regionen zu expandieren. Zuerst nach Moskau, dann nach Kasachstan, mittlerweile bis nach China und Weißrussland. Und jetzt soll eben der deutsche Markt folgen.

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Möglicher Aldi/Lidl-Konkurrent Torgservis: Schlichtes Angebot soll Erfolg bringen

Das russische Unternehmen sucht laut der Lebensmittelzeitung in Deutschland Betriebsflächen in einer Größe von 800 bis 1200 Quadratmetern, Parkplätze sollten für 30 bis 40 Autos vorhanden sein. Zum Vergleich: Die beiden deutschen Discounter-Schwergewichte Aldi und Lidl haben ihre Filialen mittlerweile auf eine Fläche von ungefähr 1500 Quadratmetern ausgebaut, wie die Epoch Times schreibt.

Weiter setze der russische Discounter auf Strategien, die an die Anfänge von Lidl und Aldi erinnern. Denn während die deutschen Discounter mittlerweile immer mehr auf ein größeres Sortiment achten würden, bleibe Torgservis schlicht. Nur 1500 bis maximal 2000 Eigenmarken sollten auf Holzpaletten im Supermarkt angeboten werden.

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Video zeigt Lebensmittelkette in Russland

Ob die russische Discounterkette mit ihrer Expansion in Deutschland Erfolg haben wird, ist noch ungewiss. Experten prophezeien aber einen schwierigen Start: Der Supermarkt müsse im Vergleich zu Russland hohe Standards im deutschen Lebensmittelrecht und Qualitätsanforderungen der Kunden einhalten, aber trotzdem die billigen Preise bieten können. Bis sich das Unternehmen an diese Bedingungen angepasst hat, bleiben Lidl und Aldi also vorerst Vorreiter am deutschen Billigmarkt.

Übrigens: Aldi droht Streit um ein beliebtes Produkt. Der Discounter will die Preise senken, bekommt aber Gegenwind.

Auf Facebook interessiert die Kunden allerdings ganz anderes. So zum Beispiel, was es mit einem erstaunlichen Angebot aus einem Aldi-Prospekt auf sich hat. Auch Beschwerden werden dort gepostet. Doch nicht immer erhalten die Kunden die gewünschte Reaktion auf ihre Nachricht an Aldi.

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mef

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