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Wegen Corona-Pandemie: Weltwirtschaftsforum in Davos wird verschoben

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Von: Thomas Schmidtutz

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Weltwirtschaftsforum: Das für Januar geplante Treffen in Davos muss wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.
Weltwirtschaftsforum: Das für Januar geplante Treffen in Davos muss wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. © Salvatore Di Nolfi/dpa

Wegen der Corona-Pandemie wird das für Januar geplante Weltwirtschaftsforum in Davos verschoben.

Davos - Die für Januar geplante Jahreskonferenz des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos wird verschoben. Zur Begründung verwiesen die Organisatoren auf die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus, hieß es am Montag am Sitz der WEF-Stiftung in Cologny bei Genf.

Mit den nötigen Corona-Maßnahmen und den Reisebeschränkungen wegen der Pandemie wäre es extrem schwierig gewesen, ein internationales Treffen abzuhalten. Als nächster Termin werde der Frühsommer 2022 angepeilt. Das Treffen hätte vom 17. bis 21. Januar im Schweizer Alpenort Davos im Kanton Graubünden stattfinden sollen.

Die Stiftung bringe Führungskräfte stattdessen virtuell zusammen, sagte WEF-Gründer Klaus Schwab. „Die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor hat sich während der Pandemie weiterentwickelt, und das wird auch weiterhin so bleiben. Wir freuen uns darauf, die führenden Persönlichkeiten der Welt bald persönlich zusammenzubringen.“

Weltwirtschaftsforum: Treffen der Mächtigen

Die Stiftung hält ihr Jahrestreffen seit Jahrzehnten mit wenigen Ausnahmen im Schweizer Wintersport Davos ab. Dort treffen sich tausende Unternehmer und Politiker zum Austausch über die drängenden Themen von Wirtschaft und Gesellschaft. Es ist mit Regierungschefinnen und -chefs und Unternehmensspitzen aus aller Welt stets hochkarätig besetzt.

Auch in diesem Jahr war das Treffen erst verschoben worden und wurde schließlich ganz abgesagt. Es sollte zunächst im Mai in Singapur stattfinden, dann im August, aber auch die Pläne wurden durch die Pandemie zunichte gemacht (dpa/utz).

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